Kö-Pavillon steht verkehrt herum

Kö-Pavillon steht verkehrt herum

Aussichtsfläche am neuen Standort ist zur Kö ausgerichtet.

Düsseldorf. Das war beim Info-Pavillon des Kö-Bogens am Schadowplatz eine schöne Sache: Man ging die Treppe des Aussichtsturms hoch und hatte auf der obersten Etage eine breite Aufstellfläche vor sich, lehnte sich auf die Brüstung und schaute auf die entstehenden Libeskind-Bauten. An der neuen Position des Info-Pavillons hat man in der gleichen Situation eine andere Aussicht: Der Blick geht in Richtung Kaufhof Galeria und Königsallee.

Lediglich auf der anderen Seite „um die Ecke“ gibt es neben dem Treppenraum eine kleine Fläche für zwei Personen, von denen man wie bisher in Richtung Baustelle und Hofgarten schaut. Womit sich die Frage stellt: Haben die Transportarbeiter in der Nacht von Samstag auf Sonntag etwas falsch gemacht und den Pavillon verkehrt herum hingestellt?

„Wir haben geprüft, ob wir den Pavillon auch um 180 Grad gedreht aufstellen können“, sagt Björn Hennemann von der Stadtverwaltung. Und: „Es stimmt, man schaut eher in Richtung Kö und muss sich herumdrehen, wenn man die Libeskind-Bauten sehen möchte.“ Eine andere Ausrichtung des Bauwerks sei aber nicht möglich gewesen, „das ging wegen der Trittstufen unten und wegen der Fluchtwege nicht“.

Baudezernent Gregor Bonin ist froh, dass es überhaupt mit dem Standort geklappt hat. „Dort ist man nah dran am Geschehen, und das bis 2015. Außerdem passieren auch auf dem Corneliusplatz spannende Arbeiten.“ In fünf Wochen wird der Pavillon wiedereröffnet, bis dahin wird die Einrichtung eingebaut.

Mehr von Westdeutsche Zeitung