Kö-Bogen II: Architekten stellen am Donnerstag ihre Entwürfe vor

Bürger können am Abend im Henkel-Saal die Bebauung am Dreischeibenhaus mitdiskutieren.

Kö-Bogen II: Architekten stellen am Donnerstag ihre Entwürfe vor
Foto: NN

Düsseldorf. Wie wird die neue Innenstadt zwischen Schadowstraße und Dreischeibenhaus aussehen?

Diese Frage haben nun die drei von der Stadt beauftragten Architekturbüros beantwortet.

Am Donnerstagabend stellen Molestina Architekten (Köln) mit den FSWLA Landschaftsarchitekten (Düsseldorf) sowie Snøhetta (Norwegen) und Ingenhoven.architects (Düsseldorf) ihre Ideen für das Baufeld 4 im Planungsgebiet Kö-Bogen II der Öffentlichkeit vor.

Um 19 Uhr geht es im Henkel-Saal an der Ratinger Straße 25 los. Ab Freitag werden die Pläne im Info-Pavillon an der Kö gezeigt.

Die Büros werden jeweils eine Viertelstunde Zeit haben, um ihre Entwürfe vorzustellen. Für zwei von ihnen ist der Kö-Bogen übrigens kein Neuland. So gewannen Molestina & Fenner den Wettbewerb für die Freiraumgestaltung des Areals Kö-Bogen II, Christoph Ingenhoven hatte gar vor mehr als zehn Jahren die Idee für die Bebauung des Jan-Wellem-Platzes, konnte sich mit seinen Plänen für zwei linsenförmige Gebäude aber nicht durchsetzen. Im Anschluss an die Präsentationen bleibt dann Zeit für Fragen und Anregungen.

Übrigens auch zu den bereits initiativ eingereichten Ideen. Diese wird Planungsdezernent Gregor Bonin zu Beginn der Veranstaltung skizzieren. Zum Beispiel das Konzept für eine Markthalle, welches auf das Team „Mercado“ zurückgeht.

Auch die Pläne von HPP wird Bonin aufnehmen. Büro-Gründer Helmut Hentrich hatte das Dreischeibenhaus entworfen, die heutigen Geschäftsführer verantworten die Sanierung. So ist es wenig überraschend, dass ihr Entwurf viel Raum für das Hochhaus vorsieht. Das zu bebauende Grundstück soll näher an die Schadowstraße rücken und eine einheitliche Gebäudekante bilden.

Zur Sprache bringt Bonin zudem den Vorschlag der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine (AGD). Hier lautet die Idee, den Hofgarten zu verlängern und das Baufeld 4 freizulassen, eine Idee, die in ähnlicher Form auch OB Dirk Elbers begrüßte.

Entscheiden wird am Ende die Politik. Am 10. April soll es im Stadtrat so weit sein, die Weichen werden im Planungsausschuss am 26. März gestellt.