Klinikreform bringt große Einschränkungen Düsseldorfer Kliniken wehren sich gegen Streichungen

Düsseldorf · Das NRW-Gesundheitsministerium hat die Krankenhäuser darüber informiert, welche Behandlungen und Operationen sie nicht mehr durchführen sollen. Das sorgt für Widerstand. Einige wollen die Entscheidung nicht kampflos hinnehmen.

Auch Sana – hier das Haus in Gerresheim – will für den Erhalt einzelner Bereiche kämpfen.

Auch Sana – hier das Haus in Gerresheim – will für den Erhalt einzelner Bereiche kämpfen.

Foto: Anne Orthen (orth)/Anne Orthen (ort)

Die Kliniken in der Landeshauptstadt wollen gegen die von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann geplanten Streichungen von Versorgungsaufträgen vorgehen. So will das Ministerium im Zuge der Klinikreform etwa die Sana-Kliniken in Benrath und Gerresheim bei künstlichen Hüftgelenken, das Haus in Gerresheim zusätzlich auch bei künstlichen Kniegelenken nicht berücksichtigen. „Wir sind ja nicht nur Düsseldorfs erstes zertifiziertes Endoprothetik-Zentrum, was die quaIitativ hochwertige Durchführung endoprothetischer Eingriffe sichert, sondern auch regionales und lokales Traumazentrum. Für deren Erhalt kämpfen wir, um die Versorgungssicherheit in der Traumatologie an beiden Standorten durch die Schließung der umliegenden Krankenhäuser wie in Ratingen, Haan oder Solingen aufrecht zu erhalten“, sagt Sana-Geschäftsführer Michael Weckmann.