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Kleidung zum Schneider bringen

Die gute Tat : Kleidung zum Schneider bringen

Für wenig Geld lassen sich Textilien in Schuss bringen.

Kleidung ist für viele zum Wegwerfartikel geworden. Eine Greepeace-Umfrage förderte vor ein paar Jahren zu  Tage, dass 40 Prozent der Textilien in den Schränken der Deutschen nie oder nur selten getragen werden. Jeder Achte, der mehr als 1000 Befragten, trägt seine Schuhe weniger als ein Jahr lang. Und: Kaum einer repariert seine Kleidung noch. Greenpeace sagt: „Die Hälfte der Deutschen hat noch nie Kleidung zum Schneider gebracht.“

Ich hingegen kann das nur empfehlen. Nicht nur, weil mich meine Schneiderin um die Ecke immer mit „hallo, Junge“, begrüßt und ich mich danach immer ein bisschen besser fühle. Vor allem hänge ich an einigen Sachen, und oft sind sie auch noch im guten Zustand, zumindest, wenn das Loch im Pullover gestopft oder der neue Reißverschluss in die Hose genäht ist. Und für den Preis gibt es keine neuen Klamotten.

Der gute Nebeneffekt, wie Greenpeace sagt: Es werden Ressourcen geschont, wenn nicht so viel neu gekauft wird. Oft wird für die Produktion von Kleidung viel Chemie benötigt, was zulasten von Umwelt und Gesundheit geht.

(ale)