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Kind erleidet Verbrühungen auf Schiff

Kind erleidet Verbrühungen auf Schiff

Düsseldorf. Am Mittwochvormittag verbrühte sich ein 18 Monate junges Kind auf einem Schiff. Die Rettung des jungen erwies sich als sehr aufwändig.

Aus ungeklärten Umständen floss am Morgen heißer Tee über den Oberkörper des kleinen Jungen. Die Eltern alamierten über den Rheinfunk gleich die Wasserschutzpolizei, die wiederum die Feuerwehr sofort informierte. Die Löschbootbesatzung für daraufhin mit beiden Booten los und auch der Rettungsdienst mit Notarzt sowie ein Führungsdienst der Wache Wersten wurden entsendet.

Während die Boote rheinaufwärts fuhren, suchten die landgebundenen Einsatzfahrzeuge nach einer geeigneten Übergabestelle in Himmelgeist. Der niederländische Schubverband konnte schnell in Höhe der Himmelgeister Fähre ausfindig gemacht werden. Der Notarzt und seine restliche Besatzung wurden auf das Boot der Wasserpolizei gesetzt und umgehend zum Unfallort gebracht.

Der Notarzt versorgte das Kleinkind noch an Bord, als die anderen Einsatzkräfte in den Reisholzer Hafen fuhren. Der leere Frachter setzte zusammen mit dem Notarzt und Begleitung des Löschbootes die Fahrt zum Hafen fort. Dort konnte das Kind am Einfachsten an Land und in den Rettungswagen gebracht werden. Der Rettungsdienst brachte den Jungen in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er weiter versorgt wird. Lebensgefahr besteht für den Jungen nicht. Rund fünf Prozent seines Oberkörpers wurden verbrüht. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.