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Kaum noch Altpapiercontainer im Norden von Düsseldorf

Abfallentsorgung : Kritik wegen fehlender öffentlicher Papiercontainer im Düsseldorfer Norden

Im Norden der Stadt wird stattdessen auf einen Mix aus blaue Tonnen und dem Recyclinghof gesetzt, um Altpapier und Pappe zu entsorgen.

Die CDU in der Bezirksvertretung 5 kritisiert, dass es in den Stadtteilen Kaiserswerth, Lohausen und Wittlaer keinen einzigen öffentlichen Papiercontainer und in Angermund und Stockum nur noch einen Container gibt. „Andere Stadtteile sind offensichtlich weitaus besser ausgestattet“, sagt Florian Hartmann (CDU). Er hat deshalb eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, um zu erfahren, wie sichergestellt wird, dass die Bürger im Düsseldorfer Norden ihren Papiermüll wohnortnah und zu auch für Berufstätige annehmbaren Öffnungszeiten entsorgen können.

Die Verwaltung teilt mit, dass insgesamt sieben Papiercontainer – an der Kalkumer Schlossallee, am Freiheitshagen, Unterdorfstraße, Kreuzbergstraße, Alte Landstraße und Zeppenheimer Weg – entfernt wurden. Sie weist darauf hin, dass es in Lohausen und Wittlaer noch nie Altpapiercontainer gegeben hätte, da dort das Papier über die Bündelsammlung entsorgt wurde. Die Entfernung der öffentlichen Container soll zur Verbesserung der Stadtsauberkeit beitragen. Alternativ wurde in ganz Düsseldorf als Standard-Entsorgungsweg für Altpapier die blaue Tonne eingeführt. „Im Stadtbezirk 5 kommen aktuell knapp 7400 blaue Tonnen auf etwa 7860 Wohngebäude, das heißt, der Stadtbezirk ist nahezu flächendeckend an die blaue Tonne angeschlossen“, sagt die Verwaltung.

Sollten die Tonnen einmal nicht ausreichen, kann das Altpapier auch am Recyclinghof in Lohausen entsorgt werden. Dort werden ab dem 1. März die Öffnungszeiten ausgeweitet und zwar auf montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr. „Mit diesen neuen Öffnungszeiten ist gewährleistet, dass Berufstätige dort auch in der Woche ihre Abfälle entsorgen können. Zudem wird sich durch die längere Öffnungszeit, die auch samstags gilt, die Lage am Wochenende deutlich entspannen“, sagt die Verwaltung. So war es in der Vergangenheit immer wieder zu langen Warteschlangen am Recyclinghof gekommen.