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Kalender: Sehenswertes in „Düln“ und „Kösseldorf“

Kalender: Sehenswertes in „Düln“ und „Kösseldorf“

<strong>Düsseldorf. Fiasko, das sind Monika Waller (Düsseldorferin), Ludwig Kasteel (Wahlkölner, geborener Mönchengladbacher) und die beiden Giessener Marco Gisse und Seep Jakobs. Monika Waller und Ludwig Kasteel treten mit ihren selbstgebauten Masken auch als Duo "Mirnixdirnix" im Raum Düsseldorf/Köln auf.

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p class="text"> Da lag es nahe, die viel beschriebenen Unterschiede der verfeindeten Städte mal zu erforschen. Um einen Kalender zu produzieren, liefen sie mit ihren phantasievollen Masken quer durch die beiden Städte, und testeten die Reaktion ihrer Mitmenschen.

Unerschrockenes Flirten mit Kölner Gigolos

Unerschrocken kamen sie mit den furchterregenden Masken in die Sicherheitszone des Düsseldorfer Flughafens. Oder sie flirteten mit Kölner Gigolos, die die Maskierung gar nicht zu bemerken schienen. "Wir waren überrascht, wie normal die Leute reagierten", erzählt Monika Waller. Selbst der glitzerstrumpf-, rock- und masketragende Kasteel war den Kö-Besuchern keinen erstaunten Blick wert. Auf dem Düsseldorfer Flughafen drängelten sich Waller und Kasteel in Marsmännchen-Maske in die Schlange der am Abflugschalter Wartenden. Die Passagiere machten höflich Platz. Wallers Erklärung: "Hier im Rheinland gibt es so viele skurrile Leute, da fielen wir gar nicht auf."

Die rheinische Lust an der Verkleidung machen sich Waller und Kasteel als Mirnixdirnix zunutze. Vor heimischem Publikum in Düsseldorf und Umgebung spielen sie Kabarett. Ob Schönheitsoperation oder Arztzimmerdialoge - die Masken verstärken die witzigen Szenen.

Bei ihrem Gang durch die Städte stellten sie kaum Unterschiede fest. Oder doch? "In die Früh-Kneipe am Dom kamen wir mit den Masken und den Kameras nicht rein", erzählt Fotograf Marco Gisse, "der Köbes verlangte unwirsch eine schriftliche Genehmigung." Vielleicht lag es aber auch an den Neandertalermasken - das roch den Kölnern doch zu sehr nach Düsseldorf.

Die vier Fiaskos haben sich einen Spaß gemacht, die Bilder so zu schießen, dass man typische Düsseldorfer und Kölner Ecken leicht verwechselt. Die grotesken Bildunterschriften sind auch für Nicht-Rheinländer verständlich.