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Jacques Tilly und wie Düsseldorf in Zukunft zur Fahrradstadt wird

Verkehrswende : Künstler-Sicht auf die Fahrradstadt

Stadtmenschen Jacques Tilly spricht über Verkehrswende.

Im Berufsverkehr mit dem Auto in die Stadt zu gelangen ist gar nicht so einfach. Man braucht schon eine Menge Geduld, denn ständig gibt es Stau auf den Straßen. Im Auftrag der Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke hat sich der Rosenmontagswagenbaukünstler Jacques Tilly Gedanken über die Umgestaltung von einer Auto- in eine Fahrradstadt gemacht.

„Fahrrad- und Autofahrer, das birgt natürlich auch immer eine Menge Konfliktpotential. Vor allem wenn es um Fahrbahnverengungen oder Sperrungen geht. Aber dennoch wird sich die Lebensqualität für alle in der Stadt verbessern, wenn wir mehr auf den umweltfreundlichen Radverkehr setzen“, ist sich Tilly sicher.  „Parke nicht auf Radwegen“, „Schlau sein, Rad fahren“ oder „Hier entsteht ein Radweg“ heißen seine Illustrationen, mit denen er den Bürgern die Umgestaltung näher bringen. Darauf radeln ein Bergischer Löwe und sein weibliches Pendant durch die Stadt.

„Die Verkehrswende und die Stärkung des umweltfreundlichen Radverkehrs sind in Düsseldorf Top-Themen. Die Werke von Jacques Tilly greifen verschiedene Szenen, die jeder Fahrradfahrer aus dem Alltag kennt, mit einem Augenzwinkern auf“, erklärte die Verkehrsdezernentin bei der Vorstellung der Illustrationen. Die Bilder können ab dem 4. Juni, in einer Ausstellung zur Förderung des Radverkehrs im Foyer des Rathauses, Marktplatz 2, angeschaut werden.

(akrü)