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Interview: „Die Staus sind nicht zu verhindern“

Interview: „Die Staus sind nicht zu verhindern“

Amtsleiterin Andrea Blome ist mit der Verkehrssituation an den Baustellen zufrieden.

Düsseldorf. In den Sommerferien wird auf Düsseldorfs Straßen schon fast traditionell gebaut, was das Zeug hält. In diesem Jahr werden während der Schulferien 16 größere Baustellen für insgesamt 8,7 Millionen Euro im Stadtgebiet eingerichtet. Für die Autofahrer heißt das: Stau und zähfließender Verkehr. Im Gespräch mit der WZ nimmt Andrea Blome, Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, Stellung zur Situation an den Großbaustellen.

Frau Blome, am Montag fiel der Startschuss für die Bauarbeiten am Kennedydamm und an der Oststraße. Die Autofahrer sind von langen Staus genervt.

Blome: Bei solchen Großbaustellen muss man einfach die Verkehrsstaus einkalkulieren. Das ist nicht zu verhindern. Deshalb haben wir ja auch im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Autofahrer die Bereiche möglichst meiden sollen. Am Montag hat das leider noch nicht so gut geklappt. Da war zum Beispiel am Kennedydamm sehr viel los. Viele haben einfach ausprobiert, ob man trotz der Baustellen gut durchkommt. Gestern waren die Staus während des Berufsverkehrs schon deutlich kürzer. Die Leute fahren jetzt unter anderem über die Cecilienallee und die Rotterdamer Straße. Insgesamt bin ich mit der Stausituation zufrieden.

Mit Blick auf die Genesis-Konzerte gestern und heute. Hätte man den Baustellen-Beginn nicht verschieben können?

Blome: Wir haben im Vorfeld mit den Verantwortlichen der Arena gesprochen. Es gab keine Bedenken bezüglich des Kennedydamms. Aus den Erfahrungen mit Arena-Veranstaltungen wissen wir, dass ein Großteil der Besucher über die A 44 kommt.

Die Rheinbahn baut auf der Grafenberger Allee. Wie sieht die Verkehrssituation dort aus?

Blome: Die Baustelle wurde erst gestern eingerichtet. Größere Probleme gab es bislang nicht. Nur durch einen kleineren Unfall ist es vorübergehend zu einem Rückstau gekommen.

Wird der Zeitplan der Baustellen eingehalten?

Blome: Ich bin zuversichtlich, dass am Ende der Ferien die Hauptarbeiten beendet sind. Dann wird alles wieder reibungslos laufen. Deshalb nutzen wir ja die Ferien, in denen weniger Berufsverkehr ist. An allen Baustellen wird von früh morgens bis zum Anbruch der Dunkelheit gearbeitet.