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In Düsseldorf Kaiserswerth soll ein Hospiz gebaut werden

Begleitung von Sterbenden in Düsseldorf : Kaiserswerth: Hospiz auf Diakoniegelände geplant

Die neue Einrichtung ist auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie geplant.

(brab) Auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie, an der Kreuzbergstraße 77, soll ein Hospiz gebaut werden. Ein entsprechender Bauantrag wird am 23. August der Bezirksvertretung 5 vorgestellt. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung wird einen Tag später über dem Antrag entscheiden.

Geplant ist ein eingeschossiges Gebäude mit einer Grundfläche von 40 mal 42 Metern. Es soll Platz für zehn Patienten bieten, die in Einzelzimmern untergebracht werden. Neben den Patientenzimmern werden auch noch Arbeits- und Sozialräume der Belegschaft, ein Gemeinschaftsbereich mit Küche und Esszimmer, ein Versammlungsraum für bis zu 42 Personen, ein Raum der Stille sowie ein großzügig, geschützter Innenhof geplant. Für das Vorhaben werden 13 Pkw-Stellplätze und zwölf Fahrradabstellplätze errichtet.

Für den Neubau müssen voraussichtlich vier satzungsgeschützte Bäume gefällt werden. Das Gartenamt hat eine Fällgenehmigung in Aussicht gestellt. Ersatzpflanzungen werden auf dem eigenen Grundstück getätigt.

Die Kaiserswerther Diakonie betreibt an dem Standort bereits mehrere verschiedene Betreuungs- und Pflegeangebote wie zum Beispiel Kranken- und Altenpflege, psychiatrische Einrichtungen und das Florence-Nightingale-Krankenhaus. „Ein Hospiz ist in diesem Kontext eine Ergänzung der bereits vorhandenen Nutzung“, heißt es im Bauantrag.

Aufgenommen werden in dem Hospiz Patienten, die an einer unheilbaren, in absehbarer Zeit zum Tode führenden Krankheit leiden, bei der die Heilung ausgeschlossen ist.

Ermöglicht wird das Projekt durch Ulrike Frey, die erst kürzlich für ihr herausragendes Engagement im sozialen und gesundheitlichen Bereich mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Sie hat bereits in der Vergangenheit die Arbeit der Kaiserswerther Diakonie vielfach unterstützt und regte nun den Bau eines Hospizes an und spendete für die Realisierung einen hohen siebenstelligen Betrag.