Hubbelrather Schützen: Tortenschlacht im Bürgerhaus

Hubbelrather Schützen: Tortenschlacht im Bürgerhaus

Der Neujahrskaffee dient als Treffpunkt für Schützen und Freunde im Stadtteil.

Düsseldorf. Gute Stimmung, jede Menge Kuchen und angeregte Gespräche über vergangene Zeiten: Beim Neujahrskaffee der Hubbelrather St. Sebastianus Schützenbruderschaft kamen nicht nur Bruderschaftsmitglieder zu einem gemütlichen Nachmittag im Bürgerhaus an der Dorfstraße zusammen. Auch Nachbarn und Freunde sind hier gern gesehene Gäste.

„In einer kleinen Gemeinde wie der unseren bietet sich ein gemeinschaftlicher Einstieg in das neue Jahr an. Ein geselliges Beisammensein, bei dem man in Erinnerungen schwelgen kann, macht jedem eine Freude.“, sagt Gerhard Gärtner, Sprecher der Bruderschaft.

Mit 22 handgebackenen Torten und Kuchen aus eigenen Reihen startete der versammelte Verein in das traditionelle Treffen. Der Besuch der Sternsinger sowie die Ansprache des Präses der Bruderschaft, Wolfgang Reuter, rundeten den beliebten Nachmittag ab.

Ursprünglich als Seniorennachmittag betitelt, versuche man seit einigen Jahren das Treffen zu Beginn eines neuen Jahres offener zu gestalten — mit immerhin mäßigem Erfolg, sagt Gärtner: „Leider erreichen wir die Jugend mit unseren Angeboten nur vereinzelt.“ Einige junge Familien engagierten sich allerdings gern.

Auch abseits der größeren Veranstaltungen ließe ein Blick auf die Mitglieder das Nachwuchsproblem deutlich werden: „Tradition und Brauchtumspflege locken die heutige Jugend kaum. Durch unsere Großstadtnähe verlieren wir dazu viele potentielle Mitglieder an andere Organisationen.“, sagt Brudermeister Christoph Wicharz.

Nichtsdestotrotz freue er sich über den derzeitigen Stand des Vereins: Mit rund 70 aktiven Mitgliedern sei die Hubbelrather Bruderschaft präsent, auch wenn sie die kleinste im Bezirksverband Niederberg ist, zu dem auch die St. Sebastianer in Erkrath, Mettmann und Hochdahl zählen. Wicharz: „Unser Schützenfest und die Teilnahme am Gerresheimer Karnevalszug zeigen immer wieder, dass wir trotz unserer vermeintlichen Abgeschiedenheit ein lebendiger, aktiver Verein sind.“