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Hofgarten: Für Radler wird es noch enger

Hofgarten: Für Radler wird es noch enger

Immerhin richtet die Stadt einen Ampelübergang an der Interimsstraße ein.

Düsseldorf. Unter Umweltaspekten ist die Sache klar: Je mehr Leute mit dem Rad in die City kommen, desto besser. Doch verkehrstechnisch haben es die Radler schwer wie nie - durch die Baustellen Kö-Bogen und Wehrhahn-Linie gleicht ihre Fahrt in die City seit Monaten einem Hindernisparcours. Egal ob sie von Westen, Norden oder Osten kommen.

Vor allem im Hofgarten wird es immer enger. Nachdem der Tunnel zur Kö/ Corneliusplatz als erstes geschlossen worden war, hakt es nun an der Alternativroute, die am Parkhotel aus dem Park führt, denn hier wird in den nächsten Wochen die Interimsstraße vollendet.

Derzeit holpert man um drei Ecken über einen Schotterstreifen, um an die Elberfelder Straße zu gelangen. Doch Andrea Blome, die Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, hat eine gute Nachricht für Radfahrer: "Sie können, wenn die Straße in Betrieb geht, weiter hier lang fahren. Wir richten an der Interimsstraße eine Ampel ein", sagt sie.

Dennoch fühlen sich die organisierten Radler vom Fahrradclub ADFC stiefmütterlich behandelt: "Für eine Auto-Umleitung werden locker mal Bäume gefällt. Für Radfahrer gibt es keine Umleitungshinweise, sondern nur ein Schild: Radfahrer absteigen", schimpft Oliver von Hörsten, der Vorsitzende.

Chaotisch bleibt das kurze Stück von der Elberfelder Straße zur Kö und zurück, wo man durch die Großbaustelle muss. Seit Dienstag immerhin ist der Streifen direkt an den Kaufhof-Schaufenstern entlang wieder freigegeben.

Das nächste Nadelöhr entsteht im April 2011, wenn die Jägerhof-Passage im Hofgarten geschlossen wird. Eine Ausweichroute soll im September vorgestellt werden.