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Düsseldorf: Hobby-Radler fuhren die erste Tour-Etappe im Simulator

Düsseldorf : Hobby-Radler fuhren die erste Tour-Etappe im Simulator

Alles zum Thema Fahrrad erlebte man beim Radaktiv-Tag am Rheinufer. Es gab einen virtuellen Vorgeschmack auf die Tour 2017.

Düsseldorf. Mit mehr als 60 Ausstellern präsentierte sich am Samstag die Radaktiv am Rheinufer zahlreichen Besuchern. Die Fahrradmesse, die sich vor allem mit urbaner Radkultur beschäftigt, bot wieder ein breitgefächertes Angebot an Rädern und Zubehör.

Eine Besonderheit in diesem Jahr war eine Live-Übertragung des Grand Dépard der Tour de France auf einer Großleinwand auf dem Marktplatz. So konnten die Besucher den Start aus Mont-Saint-Michel live verfolgen und sich schon einmal auf das nächste Jahr einstimmen, in dem bekanntlich Düsseldorf Gastgeber des größten Radrennens der Welt sein wird.

Passend dazu konnten Besucher am Stand des Grand Dépard einen Teil der Rennstrecke der nächsten Tour Probe fahren, und das ohne sich vom Fleck zu bewegen. Für die virtuelle Etappentour wurden die Schaulustigen mit einer 3D Brille ausgestattet und konnten auf dem Simulator einen Teil von genau der Strecke fahren, auf der im nächsten Jahr die Profis entlangrasen.

Maxyne Häuser, die aus Berlin zu Besuch in der Stadt war, war überrascht, wie realistisch sich die Fahrt anfühlte: „Nach einer Weile vergisst man tatsächlich kurz, dass man sich gar nicht vom Fleck bewegt, es wirkt sehr realitätsnah.“

Für ein fast echtes Fahrgefühl sorgten neben Bild und Ton auch Ventilatoren, die den Fahrtwind simulieren sollten. Auch Alexandra Kuhl war begeistert von der Kombination aus Bewegung und Technologie: „Da man sich während der Fahrt umschauen kann und die Umgebung sieht und den Straßenverkehr um sich herum hört, ist die Illusion fast perfekt. Es wirkt sehr echt“, sagt die Duisburgerin und fügt hinzu: „Das wäre auch was fürs Fitnessstudio, dabei würde einem das Radeln sehr viel leichter fallen.“

Neben dem Radsimulator konnten jene Besucher, die sich trauten, beim Looping-Fahren ihr Bestes geben, sofern sie schwindelfrei waren.

Natürlich kam auf der Fahrradmesse am Rheinufer auch das Thema Sicherheit nicht zu kurz. Auch in diesem Jahr wurden interessierte Besucher mit allerlei Informationen und Tipps zum sicheren Radfahren versorgt. Jedoch ging es vordergründig vor allem ums Rad selbst. Deshalb stellten zahlreiche Anbieter ihre neuesten Modelle vor. Zu den Bestsellern gehört nach wie vor das E-Bike. Die Modelle mit Bose Motor fürs erleichterte Fahren kann man für 2800 Euro aufwärts erstehen. Immer beliebter werden aber auch relativ kleine Klappräder, die sich dann auch noch auf einen Bruchteil ihrer Größe zusammenklappen und somit überall mit hin nehmen lassen. Somit bot die Radaktiv für so ziemlich jeden Besucher den passenden fahrbaren Untersatz.