Hinspiel interessiert die Panther nicht mehr

Hinspiel interessiert die Panther nicht mehr

Nach dem 35:0 daheim geht es morgen wieder gegen die Dolphins, dann in Paderborn.

Über Vor- und Nachteile von Spielplänen lässt sich trefflich diskutieren. Am Ende der Saison 2018 in der German Football League 2 werden aber auch die Düsseldorf Panther sieben Heim- und sieben Auswärtsspiele bestritten haben. Dennoch ist es sicherlich nicht ganz im Sinne der Raubkatzen gewesen, dass drei der ersten vier Begegnungen auf fremden Plätzen stattfinden. Jenes dritte dieser Auswärtsspiele der noch immer jungen Saison führt den Tabellenführer der Nord-Staffel am Sonntag (15 Uhr) zu den Paderborn Dolphins.

Es ist bereits das zweite Aufeinandertreffen mit den Ostwestfalen für die Mannschaft von Cheftrainer Pepijn Mendonca. Vor zwei Wochen setzten sich die Panther in Benrath klar mit 35:0 durch und feierten damit einen gelungenen Heimauftakt. Davon blenden lassen, will sich der Spitzenreiter und Aufstiegsfavorit aber keinesfalls. „Ich erwarte ein gutes Spiel der Paderborner. Sie haben was gutzumachen und werden alles versuchen“, sagt Defense Coordinator Luigi Figlia.

Dem hauptverantwortlichen Trainer für die Panther-Defensive ist es im bisherigen Saisonverlauf optimal gelungen, das gegnerische Laufspiel beinahe komplett auszuschalten. Ganze 15 Yards im Schnitt pro Partie kamen die bisherigen Kontrahenten durch das Abwehr-Bollwerk, das Figlia bisher so erfolgreich aufgestellt hat. Das macht die Gegner eindimensional im Angriffsspiel und spielt den Panthern in die Karten. Figlia aber bleibt bescheiden: „Ich habe eine Super-Defense von Terence Amegatcher bekommen und mache einfach weiter. Hinzu kommt, dass meine Position-Coaches einen ebenso tollen Job machen.“

Auch der drohende Ausfall von Dolphins-Spielmacher Moritz Johannknecht beschäftigt die Panther nicht. „Es wird aber auf jeden Fall nicht so leicht wie im Hinspiel werden“, sagt Figlia warnend.

Mehr von Westdeutsche Zeitung