Handyticket kann jetzt viel mehr

Handyticket kann jetzt viel mehr

Rheinbahn: Fahrscheine für den ganzen VRR und Monatstickets gibt es ab sofort auch per Mobiltelefon.

Düsseldorf. Die digitale Revolution setzt ihren Siegeszug ungebremst fort. Jetzt hat sie sogar den guten, alten Straßenbahn-Fahrschein im Visier: Nach einer erfolgreichen Testphase setzt sich die Rheinbahn an die Spitze der Bewegung - und bietet fast alle Ticketsorten auch für das Mobiltelefon an.

Wer glaubt, dass Handytickets ein Nischenangebot sind, der irrt. Das beweisen die bisherigen Zahlen: Seit Test-Start im April 2007 hat die Rheinbahn 90000 digitale Fahrscheine abgesetzt. Das ist bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass es bis Ende vorigen Jahres nur Einzeltickets zu kaufen gab. Weitere Angebote folgten - und jetzt gibt’s sogar das gesamte Sortiment fürs Handy. Zu haben sind: Einzel-, Vierer-, Tages-, Gruppen- und Zusatztickets sowie die Monatstickets 1000 und 2000, beide auch in der 9 Uhr-Version (außer den Abos). Ebenfalls neu: Es sind alle VRR-Preisstufen zu haben - unabhängig davon, wo man sich befindet. Will man etwa in Dortmund ein Ticket fürs dortige Stadtgebiet kaufen, geht das ebenfalls übers Handyticket der Rheinbahn.

Zu haben sind die Fahrscheine per SMS oder ein Handy-Internetprogramm (Java). Exklusiv bei der Rheinbahn sind die Tickets auch telefonisch bestellbar. Wichtig für alle bisherigen Kunden: Es gibt eine neue zentrale Nummer, per Sprachmenü wird man zum richtigen Ticket geführt (Ausnahme sind die Monatskarten, die es nur per Java gibt).

Der Clou: Weil sich die Rheinbahn einem bundesweiten System angeschlossen hat, sind auch Fahrscheine für andere Städte (z.B. Hamburg, Dresden, Nürnberg) auf diesem Weg erhältlich.

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