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Gold, Bronze und Bestleistungen für Ruderer der Germania

Gold, Bronze und Bestleistungen für Ruderer der Germania

Ruderer der Germania bei Ergometer-Meisterschaft erfolgreich.

In Bestbesetzung waren sie nicht gerade, die Ruderer des RC Germania Düsseldorf. Geschwächt aufgrund von vielen Krankheitsausfällen ging der Verein aus Hamm bei den Deutschen Ruderergometer-Meisterschaften und dem Indoor-Cup in Essen mit nur neun Athleten an den Start. Und trotzdem herrschte am Ende gute Laune bei den Düsseldorfern, die sich über eine Gold- und eine Bronzemedaille sowie drei persönliche Bestwerte freuen durften.

Für den größten Erfolg sorgte Gaby Zündorf. Sie ging beherzt in das Rennen der 40-49-jährigen Frauen über 1000 Meter, legte ein hohes Tempo vor und hatte zur Hälfte drei Sekunden Vorsprung. Auf den letzten 100 Metern ging sie um drei Schläge/Minute hoch und sicherte sich mit 3:41,1 Minuten souverän den Deutschen Meistertitel. „Mit konstantem Schlag und eisernem Willen überwand sie Ihren Tiefpunkt kurz vor Hälfte der Strecke und hielt Ihre Führung zielsicher bis zum Schluss“, freute sich Sandra Beging, die die beiden Mastersruderer unterstützte.

Bei den 55-59-jährigen Männern ging Bernhard Sinzig an den Start. Dass er nach 500 Metern hinten lag, beunruhigte ihn nicht, denn Günter Schroers hatte ihm die Taktik mit auf den Weg gegeben, das Rennen etwas weniger schnell anzugehen, um im zweiten Abschnitt gut weiter fahren zu können. „Der innere Schweinehund meldete sich nach rund 700 Metern, konnte aber mit fünf kräftigen Zügen an der Kette erfolgreich vernichtet werden“, lobte Sandra Beging.

So schaffte es Sinzig, sich von der hinteren Position über die Strecke und vor allem im starken Endspurt auf den dritten Platz vorzuarbeiten. „Ich war zuvor schon mal zu schnell in das Rennen gegangen und bin dann eingebrochen. Heute lief es richtig gut“, freute sich der Bronzemedaillen-Gewinner. Bescheiden wie er ist, merkte er an, dass der Favorit abgemeldet hat, dennoch muss man erst einmal Dritter werden, und das mit nur 0,4 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten und mit einer um vier Sekunden verbesserten persönlichen Bestleistung (3:17,3 min).

Drei Bestleistungen gab es bei den Junioren. U 17-Leichtgewicht Ben Wolke fuhr die 1500 Meter in 5:18,4 Minuten und belegte als jüngerer Jahrgang Platz 22 von 62 Startern. U 17-Ruderer Hendrik Weskamp, der ebenfalls zum jüngeren Jahrgang zählt und erst vor eineinhalb Jahren mit dem Rudern begonnen hat, fuhr mit 5:16,1 Minuten auf Platz 49 von 63. U 19-Leichtgewicht Paula Rixgens verzeichnete den dritten persönlichen Rekord. Die 2000 Meter fuhr sie in der Zeit von 8:05,5 Minuten und wurde 16. von 19.

Zehn Junioren und Kinder fielen leider krankheitsbedingt aus. Leonie Pieper sowie die U 23-Ruderer Leonie Menzel, Anton Schulz, Daniel Tkaczick und Johannes Fischer waren nicht am Start, da der Schwerpunkt im Trainingsaufbau von den Bundestrainern anders gesetzt wurde.