Gemeinsam jeck: Düsseldorfer Prinzenpaar besucht die Redaktion

Karneval : Gemeinsam jeck: Prinzenpaar besucht die Redaktion

Die jecken Regenten feierten mit WZ und Express und hatten auch Zeit, von ihren bisher schönsten Erlebnissen zu erzählen.

In drei Wochen ist alles schon wieder vorbei. Doch bevor es soweit ist, legte das Prinzenpaar am Dienstag seinen traditionellen Stopp in den Redaktionsräumen an der Kö ein. Verlagsleiter Christian Koke begrüßte Prinz Martin I. und Venetia Sabine: „Wir freuen uns jedes Jahr riesig auf diesen Termin und viele fragen schon lange vorher, wann es denn endlich soweit ist. Vor allem in diesem Jahr, weil wir so ein sympathisches Paar haben. Deshalb bleibt bitte so, wie ihr seid.“

Christian Herrendorf, Leiter der Düsseldorfer Lokalredaktion, hob das soziale Engagement der Tollitäten hervor, die in diesem Jahr für das Café Grenzenlos, das Kinderhilfezentrum und die Sterntaler sammeln: „Außerdem finde ich es toll, dass ihr neben den Seniorenheimen auch so viele Schulen besucht. Meine Tochter freut sich schon riesig, wenn ihr in zwei Wochen in ihrer Schule seid.“ Grund zum Strahlen hatte auch CC-Präsident Michael Laumen. Der kam zwar direkt aus dem Krankenhaus, jedoch aus einem freudigen Grund: „Ich bin am Montag Opa geworden und habe meinen Sohn, Schwiegertochter und Enkel besucht.“ Zu den Gästen zählten auch CC-Geschäftsführer HansJürgen Tüllmann, Vize Rolf Herpens und Daniela Balduin, Marketing-Chefin der Brauerei Schlösser.

Venetia Sabine mitten unter den fröhlichen Redakteuren Alexander Esch, Joachim Hennig, Nele Dohmen, Christian Herrendorf, Peter Littek und Michael Kerst (von links). Foto: Nicole Gehring

Viel Lob gab es übrigens von der Venetia: „Toll, dass uns die WZ und der Express zusammen empfangen. Ihr lebt unser Motto ‚Gemeinsam Jeck’ richtig vor.“ So langsam, aber sicher spürt Prinz Martin die lange Session. „Die Termine sind immer enger gelegt, und die Tage werden auch immer länger. Worauf die Venetia erwiderte: „Du hast es doch viel besser als ich. Wenn wir den ersten Termin um 11 Uhr haben, dann geht mein Tag schon vor vor 8 Uhr los. Erst einmal muss ich zum Friseur und dann zum Schminken. Und bis ich meine Kleider angezogen habe, dauert es auch noch etwas.“

Verlagsleiter Christian Koke dankte der Venetia mit einem Blumenstrauß für ihren Besuch. Foto: Nicole Gehring

Einen Heiratsantrag bekam die Venetia auch schon

WZ-Karnevalsreporter Andreas Krüger erläuterte dem Prinzenpaar seine Arbeit. Foto: Nicole Gehring

Das Schöne am Empfang in der Redaktion ist, dass Prinz und Venetia auch Zeit haben, um in Ruhe zu plaudern und mit den Redakteuren auf die bisherige Session zu blicken. Eines der Highlights für Martin I. war zum Beispiel der Empfang bei der Sitzungsparty der KG Regenbogen. „Das ist kaum zu beschreiben, wenn du durch gefühlt 500 Millionen Konfettischnipsel und durch die Menge zur Bühne gehst. Aber jeder Tag bringt irgendwie immer neue Eindrücke“, berichtete er. Besonders sind für ihn auch die Besuche in den Seniorenheimen. „Die Menschen dort freuen sich so sehr auf unseren Besuch und wenn man dann den Glanz in ihren Augen sieht, ist das schon sehr emotional.“

WZ-Redakteur Dieter Sieckmeyer erhielt einen Orden des Prinzenpaars. Foto: Nicole Gehring

Emotional auf eine ganz andere Art war für die Venetia der Tag nach der Kürung. Offenbar wissen einige Jecken, dass Sabine noch Single ist. „Bei dieser Veranstaltung habe ich einen Heiratsantrag bekommen. Das hat der Mann zwar ganz süß gemacht, doch er ist leider nicht mein Typ. Außerdem habe ich gerade überhaupt keine Zeit für die Liebe.“ Ihr bisheriges persönliches Highlight war der Besuch bei der Fortuna am vergangenen Sonntag. „Ich habe dort schon seit Jahren eine Dauerkarte und jetzt durfte ich auch mal auf den Rasen.“ Die Vorfreude auf Rosenmontag ist natürlich riesig: „Unsere Familie hat am Rathaus einen Blumenladen und alle feiern dort. Ich werde natürlich jede Menge Kamelle schmeißen, wenn wir dort vorbeiziehen.“

CC-Präsident Michael Laumen ist Opa geworden und zeigte Venetia Sabine und Sabine Tüllmann Bilder des Enkelkindes. Foto: Nicole Gehring
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