Forschung zum Mitmachen bei der Nacht der Wissenschaft in Düsseldorf

Hochschulen : Forschung zum Mitmachen bei der Nacht der Wissenschaft

Besucher können sich mit den Anfängen des Lebens, Lasern, Wahlentscheidungen und virtueller Realität beschäftigen.

Wie spannend Wissenschaft sein kann, zeigt die Heinrich-Heine-Universität in Zusammenarbeit mit weiteren Hochschulen und Organisationen am Freitag. Bei der „Nacht der Wissenschaft“ präsentieren Wissenschaftler ihre jüngsten Forschungen. Über 60 Beiträge werden in Diskussionen, an Informationsständen oder direkt zum Mitmachen allen Wissbegierigen nähergebracht. Ab 17 Uhr können die Besucher rund um den Schadowplatz und im Haus der Universität Einblicke in Forschungen aus den Bereichen „Medizin und Ernährung“, „Energie und Umwelt“, „Biologie und Evolution“, „Technologie und Werkstoffe“, „Medien und Kommunikation“, sowie „Wirtschaft und Gesellschaft“ gewinnen. Einige Tipps für den Abend:

Hilft Kaffee nicht nur gegen Müdigkeit, sondern auch gegen Diabetes? Aktionszelt auf dem Schadowplatz, 21.30 bis 22 Uhr

In einem Wissenschaftstalk wird über den Zusammenhang von Typ-2-Diabetes und Kaffee gesprochen. Studien sollen belegen, dass mit jedem Schlückchen Kaffee, das Risiko an der Diabetesform zu erkranken, sinken würde. Was es damit auf sich hat und, ob das Koffein damit in Zusammenhang steht, wird hier diskutiert.

Wie hoch ist ihr Diabetes-Risiko? Testen Sie sich! Stand 15 im Aktionszelt auf dem Schadowplatz

Wer nun herausfinden möchte, wie wahrscheinlich es ist, dass er selber in den nächsten fünf Jahren an Typ-2-Diabetes erkrankt, kann sich hier testen lassen. Für die Senkung des eigenen Risikos bekommen die Besucher an diesem Stand zudem individuelle Tipps.

Life-Lolli. Der erste Lolli, der Leben retten kann. Stand 12 im Aktionszelt auf dem Schadowplatz

Um mehr Stammzellenspender zu gewinnen, hat die Knochenmarkspenderkartei des Universitätsklinikums Düsseldorf den „Life-Lolli“ entwickelt. Das Wattestäbchen, das als Lollistiel funktioniert, kann nach dem Naschen als DNA-Probe bei den Medizinern abgegeben werden. Darüber hinaus werden die Besucher über die Schwierigkeiten und den Ablauf einer Spende aufgeklärt.

Klimaschutz als internationale und europäische Aufgabe. Aktionszelt auf dem Schadowplatz, 18 bis 18.30 Uhr

In dem Wissenschaftstalk wird darüber diskutiert, welche rechtlichen Rahmen und internationale Kooperationen geschaffen werden müssen, um den Klimawandel zu stoppen.

Und es ward Leben – eine naturwissenschaftliche Erzählung. Aktionszelt auf dem Schadowplatz, 20.10 bis 20.30 Uhr

In diesem Wissenschaftstalk wird die Entstehung der ersten Zellen aus dem Blickwinkel der Energie betrachtet. Über die zentralen Fragen, wie das Leben entstanden ist und wo die ersten Zellen herkamen, wird hier diskutiert.

Heine sucht den Laser-Profi. Stand 3 im Aktionszelt auf dem Schadowplatz

Beim Institut für Laser- und Plasmaphysik können vor allem die kleinen Besucher der Veranstaltung alles rund um die neuen Forschungen aus dem Laserbereich erfahren. Außerdem haben Interessierte die Möglichkeit, den Umgang mit Lasern in einem Test-Pacours zu lernen.

Popmusikanalysen auf songlexikon.de. Stand 30 im Aktionszelt auf dem Schadowplatz

Die Geschichten hinter so manchen Popsongs sind nicht immer allen bekannt. So handle der Hit „Heroes“ von David Bowie beispielsweise von einer Liebesgeschichte zur Zeit der Berliner Mauer. Wen die Hintergründe von Popsongs interessieren, kann dort vorbeischauen.

„Das Auge wählt mit“. Stand 25 im Aktionszelt auf dem Schadowplatz

In einer empirischen Studie konnte nachgewiesen werden, dass sich die Attraktivität eines Kandidierenden positiv auf seinen Wahlerfolg auswirkt. Ob die eigene Wahlentscheidung ebenfalls durch das Aussehen beeinflusst wird, können die Besucher an diesem Stand spielerisch herausfinden.

Wahrnehmungsillusionen in virtueller Realität. Stand 8 im Aktionszelt auf dem Schadowplatz

Wie sich computergenerierte Realitäten auf die eigene Wahrnehmung auswirken und wie diese räumlich-visuelle Wahrnehmung manipuliert werden kann, zeigt das Institut für Psychologie. Zum Mitmachen werden vor allem die jungen Besucher eingeladen.

Science-Slam Haus der Universität, Vortragsraum UG, 24 bis 1 Uhr

Fünf junge Wissenschaftler stellen innerhalb von zehn Minuten die eigene Forschung oder ein interessantes Phänomen vor. Ihrer Kreativität wurden dabei keine Grenzen gesetzt. Das Publikum kann bei diesem Programmpunkt nicht nur etwas lernen, sondern am Ende auch den Gewinner küren.

Mehr von Westdeutsche Zeitung