Feuerwehr mit deutlich weniger Silvester-Einsätzen

Feuerwehr mit deutlich weniger Silvester-Einsätzen

Hochhaus brannte in Garath. Angriff mit Knallkörpern.

Mit 190 Kräften einschließlich des Rettungsdienstes war die Feuerwehr am Wochenende im Einsatz. Die hatten deutlich weniger Arbeit als im Vorjahr. 47 Mal wurden Brände gemeldet, 2017 waren es mehr als doppelt so viele. Auch der Rettungsdienst hatte mit 142 Einsätzen etwas weniger zu tun. Trotz des Feuerwerksverbotes in der City wurden sieben Personen durch Knallkörper verletzt, vier davon auf dem Burgplatz. Randalierer warfen gezielt Kracher auf zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die — ebenso wie ein Polizist — ein Knalltrauma erlitten.

Größter Einsatz war am Sonntagabend ein Hochhaus-brand in Garath an der Güstrower Straße. Auf einem Balkon in der elften Etage war ein Feuer ausgebrochen, das auch schon auf eine Wohnung übergriffen hatte, in der sich zum Glück niemand aufhielt. Der Brand war schnell unter Kontrolle. Ob er durch Silvester-Böller ausgelöst wurde, ist nicht bekannt.

Um 2.27 Uhr wurde die Feuerwehr zur Münsterstraße gerufen, weil zwei Ladenlokale stark verraucht waren. Mehrere Computer waren aus unbekannter Ursache in Brand geraten. Da die Ladenlokale miteinander verbunden sind, konnte der Brandrauch sich auf beide Räume ausbreiten. Abschließend wurden beide Läden mit einem Hochdrucklüfter vom Brandrauch befreit.

Das Ordnungsamt war mit 50 Mitarbeitern im Einsatz. Die stellten unter anderem eine Schreckschusswaffe sicher und ertappten außerdem 17 Wildpinkler. si