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Feuerwehr-Großeinsatz: Radioaktiver Zirkon-Sand in Düsseldorf entdeckt

Reisholz : Container mit radioaktivem Zirkon-Sand in Düsseldorf entdeckt - Großeinsatz der Feuerwehr

Bei einer Kontrolle stellte Düsseldorfer Zöllner an Containern radioaktive Strahlung fest. Die Feuerwehr war überrascht, was sich in den Containern befand.

Mit einem Großaufgebot rückte die Feuerwehr am Donnerstagmorgen nach Reisholz aus. Beamte des Zollamts an der Bublitzer Straße hatten bei der Überprüfung festgestellt, dass von zwei Containern eine radioaktive Strahlung ausging. Auch das Umweltamt wurde sofort alarmiert.

Rund 70 Feuerwehrleute rückten mit Spezialfahrzeugen aus. Mit Schutzanzügen wurden noch einmal Messungen an den Containern durchgeführt. Es wurde eine geringe radioaktive Strahlung gemessen. Danach wurde gemeinsam mit dem Umweltamt eine weitere Lagebesprechung durchgeführt.

In der Zwischenzeit konnte ermittelt werden, was sich in den Containern befindet. „Es handelt sich um Zirkon. Das ist ein Sand, der eine natürliche radioaktive Strahlung hat“, erklärte ein Feuerwehrsprecher.

 Insgesamt 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Insgesamt 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Foto: Patrick Schüller

Die Ladung war auf dem Weg von Wülfrath nach China, war aber noch einmal zurück nach Düsseldorf gekommen. Die gemessenen Werte waren so gering, dass von dem Sand keine Gefahr ausgeht. Die Container wurden zurück zu der Firma geschickt, die den Transport in Auftrag gegeben hatte.

 Mit Spezialfahrzeugen rückte die Feuerwehr beim Zollamt in Reisholz an.
Mit Spezialfahrzeugen rückte die Feuerwehr beim Zollamt in Reisholz an. Foto: Patrick Schüller
(si)