Erster Warntag: Feuerwehr mit Ergebnissen zufrieden

Erster Warntag: Feuerwehr mit Ergebnissen zufrieden

375 Rückmeldungen gingen auf den Sirenen-Probealarm ein. 13 Menschen riefen aus Unkenntnis den Notruf.

Als Erfolg verbuchte die Feuerwehr den landesweit ersten Tag der Warnung für das Düsseldorfer Stadtgebiet am Donnerstag. 375 Meldungen gingen bis Mittag ein. Beim städtischen Probealarm im März waren es mit rund 220 Rückmeldungen deutlich weniger.

Vor allem beim Ausbau der Sirenenwarnsysteme ist die Feuerwehr auf die Informationen der Bürger angewiesen. Am Donnerstag konnten 51 (März: 60) Rückmeldungen am Gefahrentelefon im Zusammenhang mit dem Sirenenprobelauf entgegengenommen werden. Rund 309 (März: 100) Menschen meldeten sich über sozialen Medien wie Facebook und Twitter.

Anhand des Auswerteprotokolls konnte schnell festgestellt werden, welche Sirene nicht oder nur teilweise angelaufen war. Von den derzeit 80 gelisteten Sirenen konnten vier nicht ausgelöst werden, da diese momentan wegen Arbeiten an den installierten Gebäuden abgebaut sind.

Die neuen Informationen werden in den nächsten Wochen ausgewertet und in den fortlaufenden Prozess zur Verbesserung der Warnmöglichkeit der Bevölkerung über die Sirenen mit einfließen. Das Ergebnis wird dazu genutzt, um eventuell noch vorhandene Beschallungslücken mit zusätzlichen Anlagen zu schließen oder bestehende Anlagen aufzurüsten und somit die Wahrnehmung des Sirenenalarms zu verbessern.

Planmäßig um 10 Uhr ertönte das Signal „Entwarnung“ mit einem einminütigen Dauerton. Um 10.06 Uhr folgte das Signal „Warnung“, ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, wodurch die Düsseldorfer im Ernstfall aufgefordert werden, schnellstmöglich Gebäude oder Wohnungen aufzusuchen und das Radio einzuschalten. Der Warntag wurde um 10.12 Uhr mit einer erneuten „Entwarnung“ beendet.

13 Menschen (März: 19) riefen daraufhin übrigens über den Notruf 112 die Leitstelle der Feuerwehr an, da sie teilweise weder von dem Funktionstest gehört hatten, noch wussten, was in diesem Fall zu tun ist.