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Eller 04 verteidigt die Spitze — Schmidt muss trotzdem gehen

Eller 04 verteidigt die Spitze — Schmidt muss trotzdem gehen

Der Trainerwechsel beim Fußball-Bezirksligisten hat laut Verein konzeptionelle Gründe.

Die TSV Eller 04 hat die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga erfolgreich behauptet. Das Team von Dirk Schmidt holte im Gipfeltreffen unter der Woche gegen den ersten Verfolger VfB Solingen ein 0:0. „Das war ein tolles Fußballspiel zweier Teams, die zurecht oben mitspielen“, schwärmte Ellers Trainer. Auch das Schiedsrichtergespann heimste von Schmidt ein Sonderlob ein, weil es in einer temporeichen Partie mit Torraumszenen auf beiden Seiten stets den Überblick behielt.

Dass Schmidt am Saisonende trotz des sportlichen Erfolgs gehen muss, war für Außenstehende nicht zu erwarten. „Wir haben uns diese Entscheidung im Vorstand auch nicht leicht gemacht, zumal es überhaupt keine Kritik an der Arbeit von Dirk Schmidt gibt. Der Trainerwechsel ist einzig und alleine auf konzeptionelle Überlegungen zurückzuführen. Wir wollen unter anderem in der Trainingsarbeit neue Reize setzen“, sagt der sportliche Leiter Peter Korn vor der morgigen (15 Uhr) Partie gegen den SSV Berghausen.

Von jenen Berghausenern trennte sich der TV Kalkum-Wittlaer unter der Woche 2:2 (1:1). „Natürlich ist das in gewisser Weise ein Bonuspunkt im Abstiegskampf. Aber wenn man 2:1 führt, will man auch gewinnen“, sagte Coach Michael Hecker. Konstantin Richter (32.) und Markus Zimmermann (54.) drehten das frühe 0:1 (1.), ehe der SSV noch ausglich (72.). Nach der Partie gab Hecker bekannt, im Falle des Klassenerhalts Trainer zu bleiben. „Wir haben von den Teams da unten das größte Potenzial“, erklärte der 43-Jährige. Das darf sein Team morgen gegen Schlusslicht SG Benrath-Hassels wieder beweisen.

Erneut indirekt in den Titelkampf eingreifen möchte Schwarz-Weiß 06. Zuletzt stürzte die Elf von Harald Becker den VfB Solingen mit einem 1:1 von der Spitze. Morgen kommt Reusrath (3.). Im Tabellenkeller will der DSV 04 im Derby in Unterrath punkten. Auch Lohausen ist längst nicht aus dem Schneider. Ein Sieg beim VfB Hilden II wäre umso wichtiger. magi