Eller 04 richtet sich auf die Relegation ein

Eller 04 richtet sich auf die Relegation ein

Trainer Schmidt rechnet nicht mehr mit einer Niederlage des Tabellenersten.

Eine Entscheidung steht in der Gruppe 1 der Fußball-Bezirksliga noch aus. Wer steigt direkt in die Landesliga auf und wer muss in die undankbare Relegation? Der TSV Eller 04 ist Bestandteil dieser noch offenen Frage, hat sein Schicksal aber nicht mehr selbst in der Hand. Alle Trümpfe vor dem letzten Spieltag liegen bei Spitzenreiter VfB Solingen, der die Meisterschaft mit einem Heimsieg über das abgeschlagene Schlusslicht SG Benrath-Hassels perfekt machen kann. Eller müsste somit schon auf ein mittleres Fußballwunder durch die SG hoffen und natürlich selbst das Heimspiel gegen die SG Unterrath gewinnen, um sich die Knochenmühle „Relegation“ zu sparen. In ihr ginge es im Hin- (7. Juni) und Rückspiel (10. Juni) entweder gegen Teutonia St. Tönis oder die Holzheimer SG. Das Duo liegt vor dem letzten Spieltag in Gruppe 4 punktgleich an der Spitze, wobei die Teutonia mit dem um elf Treffer besseren Torverhältnis die Nase vorne hat und morgen im Fernduell beim bereits feststehenden Absteiger SC Waldniel vor der vermeintlich etwas niedrigeren Hürde steht.

„Ich glaube nicht, dass sich der VfB Solingen und St. Tönis das noch nehmen lassen werden“, sagt Ellers Trainer Dirk Schmidt. Um für das wahrscheinliche Relegations-Hinspiel gegen Holzheim am Donnerstag auf eigenem Platz gerüstet zu sein, schickt Schmidt seinen Assistenten Kerem Kara morgen Nachmittag nach Willich, um den potenziellen Gegner beobachten zu lassen.

Im Tabellenkeller verabschiedet sich der DSV 04 mit dem Auswärtsspiel beim VfB Hilden aus der Bezirksliga. Nach nur einer Saison steigen die Lierenfelder wieder in die Kreisliga A ab. Den Abstieg gerade noch verhindern konnte der Lohausener SV, der somit nach der abschließenden Partie gegen den noch stark abstiegsgefährdeten TSV Aufderhöhe sicherlich einen Grund zu feiern hat, aber auch mit Wehmut in die Sommerpause gehen wird. Schließlich ist das Heimspiel morgen zugleich das Abschiedsspiel von Trainer Dirk Mader.

Der TV Kalkum-Wittlaer möchte beim FC Büderich den zehnten Tabellenplatz verteidigen und damit eine zufriedenstellende Saison krönen. „Wir haben in den letzten Wochen eine gute Basis geschaffen, auf der wir positiv nach vorne schauen können“, so Wittlaers sportlicher Leiter Holger Sturm. Optimistisch in die Zukunft blickt auch Schwarz-Weiß 06. Die Elf von Harald Becker ist zu Hause gegen den FC Zons noch einmal gefordert, kann sie doch das Zünglein an der Waage im Abstiegskampf spielen. Nebenbei geht es für Schwarz-Weiß im Fernduell mit DITIb Solingen auch um Tabellenplatz vier.

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