Diskussion in Heimatverein Bei den Düsseldorfer Jonges zeichnet sich eine Mehrheit gegen Frauen ab

Düsseldorf · Bei den Tischgemeinschaften stehen die Zeichen auf Ablehnung der Satzungsänderung. 

 Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düsseldorf, Elisabeth Wilfart, mit Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düsseldorf, Elisabeth Wilfart, mit Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven

Foto: Brigitte Pavetic

Die Jonges lieben den öffentlichen Auftritt und zeigen den Düsseldorfern gerne, was sie alles für ihre Heimatstadt tun. Wenn es aber um strittige Fragen bei ihnen selbst geht, geben sie sich lieber zugeknöpft und die Diskussionen sollen hinter verschlossenen Türen stattfinden. Das gilt insbesondere für die Frauenfrage. So ist von den Vorsitzenden der Tischgemeinschaften – auch sie werden wie der Vereinsvorsitzende Wolfgang Rolshoven Baas genannt – nur wenig darüber zu erfahren, wie sie am Donnerstagabend über die umstrittene Satzungsänderung diskutiert haben. Ein Trend zeichnet sich aber deutlich ab: Von mehreren Tischen ist zu hören, dass sich eine deutliche Mehrheit von 80 Prozent und mehr der jeweiligen Mitglieder gegen die Aufnahme von Frauen ausspricht.