Düsseldorfer Ingenieur will mit seinem Grill den Markt aufmischen

Wir Düsseldorfer : Düsseldorfer Ingenieur will mit seinem Grill den Markt aufmischen

Otto Wildes Oberhitze-Grill schafft 900 Grad. Vertrieben wird er aktuell in 15 Ländern europaweit und auch in den USA und Australien.

Außen kross und innen rosarot und saftig – wer zuhause das perfekte Steak genießen möchte, bedient sich im Idealfall eines Oberhitzegrills. Das Prinzip dahinter ist simpel: Mit Gas oder elektrisch erzeugen die Grills eine Oberhitze, die einem Feuerinferno gleicht und in der Regel mehr als 800 Grad erreicht.

Anders als bei einem herkömmlichen Grill, wo die Hitzequelle sich unter dem Grillgut befindet, sorgt die Oberhitze für eine durchgängige Kruste, da die Hitzeverteilung nicht durch herabtropfendes Fett und Fleischsaft gestört wird. Die Kruste karamellisiert durch die starke Hitze und es entstehen Röstaromen, die das Steak erst richtig schmackhaft machen – und das binnen zwei Minuten.

Mittlerweile gibt es eine immer größer werdende Auswahl an leistungsstarken Oberhitzegrills. Vor vier Jahren hat sich auch der Düsseldorfer Ingenieur Otto Wilde an die Arbeit gemacht und einen Oberhitzegrill konstruiert: „Ich bin bereits im Ruhestand und leidenschaftlicher Griller und Tüftler“, erzählt er. „Ich finde, Grillen muss vor allem Spaß machen und ich wollte einen Grill schaffen, der keine Wünsche offenlässt“, sagt Wilde. Bei einem gemütlichen Grillabend der Familie Wilde sei dann die Vision einer „ultimativen Steakmaschine für echte Gourmetgriller“ entstanden.

 Er entwickelte in seiner Garage einen Prototypen und damit begann die Erfolgsgeschichte des Grills aus dem Hause Wilde. Gemeinsam mit Sohn Nils, Schwiegertochter Julia und einem langjährigen Freund der Familie wurde im Sommer 2015 die Otto Wilde Grillers GmbH in Düsseldorf gegründet. Mittels Crowdfunding konnten 300 000 Euro als Startkapital beschafft werden, um die Produktion anzustoßen.

Seit Herbst 2016 wird Ottos O.F.B. (Over-Fired Broiler) nun produziert – zu 100 Prozent in Deutschland. Vertrieben wird er aktuell in 15 Ländern europaweit und auch in den USA und Australien; 30 Mitarbeiter arbeiten mittlerweile am Standort Benzenbergstraße.

Der Grill wurde mit dem German Design Award ausgezeichnet

Der Grill hat zwei separat regelbare Keramikbrenner, einen geräumigen Grillrost (32,5 x 26,5 cm), eine flexible Höhenverstellung, eine Grilltemperatur von sogar über 900 Grad. Für seine Optik hat der Edelstahl-Grill sogar den German Design Award bekommen. „Wir sind angetreten, den Grill-Markt zu revolutionieren“, sagt Wilde kämpferisch.

 Weitere Spezial-Grills will der ambitionierte Tüftler entwickeln. Seit einem Jahr gibt es den O.F.B. auch als Elektrovariante für den Innenbereich mit einer Grilltemperatur von bis zu 800 Grad.

Neben dem Vertrieb wird an der Benzenbergstraße nun auch regelmäßig die Grillzange geschwungen: Einmal im Monat bitten die Profis interessierte Hobbygriller zum Seminar, in Planung sind zudem Zerlege-Workshops und Steak-Tastings. Vier Stunden lang erleben die Teilnehmer in den Grill-Seminaren, dass der Grill weit mehr als nur Steaks kann – auch Meeresfrüchte, Gemüse, Nachtisch, Pizza und Flammkuchen sollen in Ottos Gourmetgrill binnen kürzester Zeit zu leckeren Gerichten werden.

Wer einen Grill kauft, bekommt die Seminar-Gebühr erstattet

Für die Gebühr von 149 Euro pro Person kommt bei den Seminaren bestes Fleisch auf den Grill und alle Getränke gratis ins Glas. Das Seminar im Juli ist bereits ausgebucht, freie Plätze gibt es noch für die Seminare am 26. September und 11. Dezember. „Wer sich nach dem Seminar für einen Grill aus unserem Haus entscheidet, bekommt die Seminar-Gebühr auf den Kaufpreis angerechnet“, erklärt Wilde. 895 Euro kostet der Gasgrill, die elektrische Variante 995 Euro, komplett gibt es beide für 1295 Euro. Weitere Infos unter service@ottowilde.de und telefonisch unter 54 21 30 30.