Düsseldorf: Zehn Dinge, die man auf dem Japan-Tag gemacht haben sollte

Japan-Tag : Zehn Dinge, die man auf dem Japan-Tag gemacht haben sollte

Das Rheinufer steht am Samstag ganz im Zeichen der aufgehenden Sonne: anlässlich des Japan-Tags werden zahlreiche Stände aufgebaut, an denen man japanische Kultur erleben kann.

Am Japan-Tag zeigt Düsseldorf jedes Jahr, wie stark die japanische Kultur in der Landeshauptstadt vertreten ist. Unsere Redaktion gibt eine Orientierung, welche zehn Dinge Besucher auf dem Japan-Tag gemacht haben sollten.

1. Japanische Kultur erleben Das Programm auf der Hauptbühne am Burgplatz bietet ab 13.30 Uhr einen Einblick in die japanische Kultur, die in Düsseldorf gelebt wird. 300 Animateur-Künstler aus japanischen Kindergärten, Schulen und Gruppen des japanischen Clubs treten hier auf. Mit dem Taiko-Trommler Takuya Taniguchi und der aufstrebenden Jazzband Kurofune stehen ab 20.50 Uhr die beiden Top Acts auf der Bühne.

2. Japanische Kleidung anprobieren Japanische Traditionen kann man am besten an der Rheinuferpromenade ausprobieren. In den Zelten des japanischen Clubs können sich Besucher einen Kimono anlegen lassen, kleine Kostbarkeiten aus Origami-Papier falten oder sich die Kunst des Ikebana, japanischen Blumenarrangements, zeigen lassen.

3. Ein Outfit zu Tabi-Socken kreieren Tabi-Socken sind japanische Zehensocken, die erlauben, Stegsandalen zu tragen. Gegen 18.30 Uhr steht am Mannesmannufer ein Tabi-Socken-Wettbewerb auf dem Programm. Dabei haben die Teilnehmer die Aufgabe, ein Outfit zu den japanischen Zehensocken zu kreieren. Als Hauptpreis ist eine Reise in die Stadt Gyoda ausgelobt worden.

4. Einmal Sumoringer sein Auf der Sportbühne am Johannes-Rau-Platz präsentieren sich zahlreiche japanische Kampfkünste, darunter bekanntere wie Judo, Kendo, Karate, Ju-Jutsu und Aikido.

Selbst aktiv werden können Kinder im Klettergarten mit Trampolin und beim Maskenbasteln. Hier kann man sich auch als Sumoringer ausprobieren.

5. In Japans Geschichte reisen Das Heerlager der Samurai-Gruppe Takeda sollten nicht nur Geschichtsinteressierte einmal gesehen haben. Auf der Wiese vor dem Landtag werden aufwendig hergestellten Repliken von Rüstungen, Kleidung und Waffen präsentiert, so dass man sich in die Zeit des Herrschers Takeda Shingen im 16. Jahrhundert zurückversetzt fühlt.

Nebenan kann man sich im Kyudo, dem japanischen Bogenschießen, versuchen.

6. Selbst Manga-Figur sein Die German Artist Group macht Manga-Livezeichnungen, das heißt deutsche Manga-Zeichner fertigen Portraits im Stil der japanischen Comics an. Manga-Fans kommen bei Autogrammstunden der Zeichner auf ihre Kosten.

7. Anime-Figuren live begegnen Wer zum ersten Mal den Japan-Tag besucht, wird von den bunt verkleideten Cosplayern fasziniert sein. Beim Cosplay stellen die Teilnehmer eine Figur aus einem Manga, Anime oder Comic meist mit hohem Aufwand und viel Liebe zum Detail möglichst originalgetreu dar.

Am Mannesmannufer findet um 14 Uhr ein Cosplay-Modenschau-Wettbewerb statt.

Der Gewinner des Wettbewerbs darf sich über ein Flugticket nach Japan freuen. Nicht schlecht.

8. Japanisches Essen probieren Wer bei japanischem Essen nur an Sushi denkt, kann sich auf dem Japan-Tag an 20 Ständen durch die kulinarischen Facetten Japans schlemmen. Es gibt Doriyaki (gefüllte japanische Pfannkuchen), Ramen (Suppe), Onigiri (Reis-Sandwich, das mit Fisch, Fleisch oder Gemüse gefüllt wird) sowie Yakitori (Hühnerspieße).

9. Eine Pause machen Der Japan-Tag findet nicht nur am Rheinufer statt.

Das umfangreiche Rahmenprogramm lädt zum Aufenthalt jenseits des Trubels ein, zum Beispiel ins EKO-Haus in Niederkassel. Im großen Tempelgarten kann man in kontemplativer Ruhe Kraft tanken, während im japanischen Holzhaus von 13.30 bis 16.30 Uhr stündlich zu einer Teezeremonie geladen wird.

Das Black-Box-Kino im Filmmuseum lädt mit japanischen Filmen zwischen 12 und 20 Uhr zu einer Verschnaufpause ein.

10. Das japanische Feuerwerk bewundern Wer das Highlight des Japan-Tags erleben will, muss bis zum späten Abend warten.

Zum Abschluss des Festtages startet um 23 Uhr (mehr oder weniger genau) das farbenfrohe Feuerwerk eine Reise nach Japan.

In fünf Szenen reist der Betrachter symbolisch zu einem Fest in Japan mit Taiko-Trommeln, in die Welt der Manga-Figuren und mit einem fulminanten Goldregen zur Kirschblüte in Japan.

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