Düsseldorf: Weco-Gelände wird Wohngebiet

Düsseldorf: Weco-Gelände wird Wohngebiet

Bis zu 300 Wohnungen sind zwischen Jägerstraße und Festenbergstraße möglich, auch eine Kita wird kommen. Gewerbe und Handwerk sollen bleiben können.

Düsseldorf. Auf dem Gelände zwischen Jägerstraße und Festenbergstraße, das früher von der Firma Weco genutzt wurde, soll ein neues Wohngebiet entstehen. Um ein nachhaltiges und qualitätvolles Konzept für die zukünftige Wohnnutzung zu entwickeln, wurde von Dezember 2017 bis Februar 2018 ein städtebauliches und freiraumplanerisches Workshopverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Dabei haben drei Architekturbüros unter Berücksichtigung der Anregungen und Ideen der Bürger städtebauliche Konzepte erarbeitet und vorgestellt. Am Ende wurde der Entwurf des Düsseldorfer Architekturbüros RKW+ in Zusammenarbeit mit den Büros Urban Agency, SQ1 und FSWLA als Grundlage für das folgende Bebauungsplanverfahren ausgewählt.

Die Planung knüpft an die Blockrandstrukturen der bestehenden Wohnbebauung an und ergänzt diese entlang der vorhandenen Straßenräume. Im Übergang zu den westlich gelegenen Gewerbegrundstücken ermöglicht die geschlossene Form den Umgang mit dem Gewerbelärm.

Durch die Blockrandstruktur entsteht ein ruhiger, an die Quartiersgemeinschaft gerichteter privater Innenbereich. Die Blutbuchengruppe im Norden des Gebiets soll erhalten und als kleiner Platz gestaltet werden. Insgesamt sind nach derzeitigem Stand rund 250 bis 300 Wohneinheiten und eine neue Kindertageseinrichtung geplant. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanverfahrens umfasst auch die westlich der geplanten Wohnbaufläche gelegenen, bestehenden Gewerbeflächen beidseits der Cruthovener Straße und südlich der Jägerstraße. Es ist erklärtes Ziel der Stadt Düsseldorf, das dort bestehende lokale Handwerk und Gewerbe planungsrechtlich in seinem Bestand zu sichern.

Cornelia Zuschke, Dezernentin für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, begrüßt die Entwicklung: „Wir freuen uns nach einem intensiven Planungsprozess mit den Bürgerinnen und Bürgern als Experten vor Ort auf die neuen Wohngebäude. In dem Bebauungsplanverfahren werden die Themen Verkehr und Lärmschutz intensiv geprüft werden, um ein gutes Miteinander der bestehenden und der neuen Nutzungen zu gewährleisten.“ Red