Betreuung in der Landeshauptstadt Virenwelle setzt Düsseldorfer Kita-Eltern unter Druck

Düsseldorf · Der Spätherbst fordert Familien mit Kleinkindern heraus. Immer häufiger werden Betreuungsangebote reduziert, weil Erzieher fehlen.

 Susanne Schulte-Domhoff mit dem kleinen Emil (20 Mon.), Theo (6, bunte Mütze), Jonas (10)

Susanne Schulte-Domhoff mit dem kleinen Emil (20 Mon.), Theo (6, bunte Mütze), Jonas (10)

Foto: Döring, Olaf (od)

Der nasskalte Spätherbst sorgt an einer Reihe von Kita-Standorten für Engpässe bei der Betreuung. „Bei uns gibt es zwei Gruppen, bei denen möglichst nur noch berufstätige Eltern ihre Kinder bringen und diese dann bereits um 13 Uhr wieder abholen sollen“, sagt Susanne Schulte-Domhof. Die 39-Jährige, deren Sohn Emil in die Awo-Kita Düsselbiber in Oberbilk geht, ist noch in Elternzeit und hat deshalb am vergangenen Donnerstag und Freitag darauf verzichtet, ihr Kind betreuen zu lassen. „Aber ganz vielen Müttern und Vätern in diesen Gruppen geht das anders“, sagt die Vorsitzende des Elternbeirats.