Frust in Düsseldorf Verschönerung der Graf-Adolf-Straße startet Monate später

Düsseldorf · Der Start der gesetzlichen Immobilien- und Standortgemeinschaft Graf-Adolf-Straße wird zur Geduldsprobe. Die Stadt versendet seit Monaten die entscheidenden Briefe nicht. Ihr fehlen Adressdaten, über die sie laut Land selbst verfügt.

Markus Ambach will das Kunst- und Veranstaltungskonzept „Eine Straße“ auf der Graf-Adolf-Straße umsetzen.

Markus Ambach will das Kunst- und Veranstaltungskonzept „Eine Straße“ auf der Graf-Adolf-Straße umsetzen.

Foto: Uwe-Jens Ruhnau

Der Stadtrat hat Anfang November 2023 eine gesetzliche Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) für die Graf-Adolf-Straße beschlossen, aber mit der Umsetzung geht es nicht voran. Gut eine Million Euro soll von den Eigentümern zwischen Hauptbahnhof und Oststraße in Projekte gesteckt werden, mit denen die Straße attraktiver gemacht wird. Dazu müssen sie von der Stadt angeschrieben werden. Aber dazu ist es noch nicht gekommen, weil der Stadtverwaltung Adressdaten fehlen. Das verschiebt den Beginn der ISG, Start ist nun vermutlich erst im dritten Quartal dieses Jahres. „Ich bin fassungslos“, sagt dazu Hans-Günther Oepen, Vorsitzender der ISG Graf-Adolf-Straße. Die engagierten Mitglieder der ISG würden demotiviert.