Ehrenamtlicher Zoch im Viertel Der Veedelszug in Mörsenbroich begeistert die Kinder

Düsseldorf · Fast 600 Teilnehmer gab es beim ehrenamtlichen Umzug durchs Viertel. Noch mehr Jecken begleiteten das Treiben vom Straßenrand aus, und trotzten dem Wetter auch mit speziellen Verkleidungen.

 Vor allem für die Kinder ein großer Spaß, der Zug in Mörsenbroich.

Vor allem für die Kinder ein großer Spaß, der Zug in Mörsenbroich.

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Pünktlich um 11 Uhr am Sonntag machte sich der Veedelszug mit fast 600 Teilnehmern auf den Weg durch die Straßen von Mörsenbroich. Empfangen wurden sie dabei von vielen Besuchern, die sich als Clowns, Bienen oder Piraten verkleidet am Straßenrand versammelten. Das Spektakel eröffnete die Kita-Pusteblume. Die Kinder und Erwachsenen repräsentieren den Kindergarten mit gebasteltem Kopfschmuck aus Blüten. Aber auch Unternehmen wie die Praxis „360 Grad Zahn“ sorgten mit als Zahnfeen verkleideten Teilnehmern für eine Verstärkung des Zuges.

Die Idee zu einem ehrenamtlichen Karnevalzug überzeugte vor allem Carmen Motzkus: „Ich finde es schön, dass sich Firmen beteiligen und damit vor allem den Kindern eine Freude machen.“ Auch ihre zweijährige Tochter Flora und die drei Jahre ältere Schwester Felizitas, fingen als Frosch und Vampir verkleidet eifrig die Bonbons ein. „Für die Mädchen ist es das zweite Mal, dass sie bei dem Zug hier in Mörsenbroich dabei sind. Ich komme gerne mit ihnen her, weil es nicht so groß und voll ist, wie bei den Hauptzügen“, so Motzkus.

Bei all den bunten und vielfältigen Kostümen war das schlechte Wetter schnell vergessen. Viele hatten sich mit Regenschirmen ausgestattet oder verfolgten das Geschehen durch die Fenster der anliegenden Häuser. „Schlechtes Wetter gibt es für uns nicht, vor allem wenn man sich richtig vorbereitet“, so Motzkus.

Der Veedelszug endete
nach einer guten Stunde

Die Kinder des Krümelmonsterwagen wussten sich mit Kreativität zu helfen. Das Kostüm des flauschigen Monsters bastelten sie aus blauen Plastikmänteln, auf die große Augen gemalt wurden, um sich vor dem Regen zu schützen.

Voula Scotadi mischte sich vor allem für ihre Tochter Anna-Sofia unter die anderen Familien: „Für sie ist es das erste Mal, dass sie bei dem Karnevalszug dabei sein kann.“ Der Charme des kleinen Karnevalszug kam bei Scotadi trotz schlechten Wetters gut an. „Da wir in Mörsenbroich wohnen und einige unserer Freunde mitlaufen, haben wir uns schon darauf gefreut. Vielleicht nehmen wir in den nächsten Jahren auch selbst aktiv daran teil.“

Der Veedelszug endete nach einer guten Stunde wieder an seinem Startpunkt, dem Jungen Schauspielhaus, wo die Erwachsenen und Kinder mit Musik und Getränken empfangen wurden, so dass die Feier lange noch nicht vorbei war.

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