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Düsseldorf: Studentin Anna Rabe schafft den Sprung ins Opernstudio

Düsseldorfer Musikhochschule : Musikstudentin Anna Rabe hat es ins Opernstudio geschafft

Anna Rabe hat den Sprung ins Düsseldorfer Opernstudio geschafft, das als internationale Kaderschmiede für junge Stimmen gilt.

Der Spielbetrieb an der Deutschen Oper am Rhein ruht zwar noch wegen Corona, dennoch ist die Freude bei Anna Rabe groß: Die Studentin der Robert-Schumann-Hochschule (RSH) ist ab dieser Spielzeit Mitglied im Opernstudio. Darin fördert die Oper hochtalentierte junge Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt beim Sprung in die künstlerische Karriere.

Auf dem Programm stehen etwa regelmäßige Solo-Repetition, Ensemble-Proben, Rollenstudium, Vorsing-Training, Sprach-Coaching, szenische Workshops und musikalische Meisterklassen. Schon für viele Nachwuchssängerinnen und -sänger war das „Studio“ ein wichtiges Sprungbrett auf dem Weg in große Häuser.

„Das Opernstudio gibt mir die Chance, Rollen in Opernproduktionen zu übernehmen und mich gleichzeitig durch Coachings und zahlreiche Meisterkurse weiterzubilden”, sagt Anna Rabe. Die Sopranistin absolviert noch ein Masterstudium im vierten Semester bei Professor Konrad Jarnot und hat bereits in mehreren Opernproduktionen der Hochschule unter der Leitung von Professor Thomas Gabrisch mitgewirkt. Im Sommersemester wird sie ihren Master abschließen.

Mit Rabe ist es der Musikhochschule erneut gelungen, seinen Nachwuchs erfolgreich bei der Oper unterzubringen. Mit Valerie Eickhoff (Mezzosopran) und Andrés Sulbarán (Tenor) waren zur Spielzeit 2020/21 sogar gleich zwei Mitglieder des damaligen Opernstudios ins Ensemble übernommen worden.

Zu den beiden bereits engagierten Studiosängern, Bariton Luvuyo Mbundu aus Südafrika und dem rumänischen Bass Andrei Nicoara, kamen in dieser Spielzeit vier neue Mitglieder hinzu: die Mezzosopranistin Ekaterina Aleksandrova aus Russland, der niederländische Tenor Sander de Jong, der britische Bariton Jake Muffett und eben die deutsche Sopranistin Anna Rabe.

An der Robert-Schumann-Hochschule ruht derweil wegen Corona erneut der Lehrbetrieb: Lehrveranstaltungen finden nur noch online statt, eingestellt wurde auch der Übebetrieb auf dem Campus an der Fischerstraße.