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Düsseldorf: Stadt bietet Corona-Impfungen am Flughafen an

NRW : Corona-Impfungen bald auch am Flughafen

Die Stadt Düsseldorf baut ihr Angebot ab Montag mit einer weiteren Pop-up-Impfstelle im Terminal A des Flughafens aus. Auch beim Spiel der Fortuna am Samstag gegen Bremen können sich Interessierte in einem Impfmobil den Corona-Schutz abholen.

Um die Impfquote besonders unter jungen Menschen zu erhöhen, etwa 70 Prozent der Neu-Infizierten sind zwischen zehn und 40 Jahre alt, weitet die Stadt ihr Impfangebot mit ihrer neuen Kampagne „Impfen to go“ aus. Ab Montag können sich Interessierte zusätzlich in einer Pop-up-Impfstelle im Terminal A des Flughafens (Ankunftsebene) den Corona-Schutz abholen. Auch das Impfangebot ohne Termin im Atrium am Bertha-von-Suttner-Platz hinter dem Hauptbahnhof, im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee sowie im Impfzentrum an der Arena bleibt bestehen.

Impfmobil fährt
Veranstaltungen an

„Als fünftes Angebot setzen wir ein Impfmobil an wechselnden Orten im Stadtgebiet ein“, sagt Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor und Leiter des Corona-Krisenstabs. Das Impfmobil war bereits in dieser Woche beim New Fall Festival im Einsatz und wird bei weiteren Veranstaltungen – wie dem Heimspiel der Fortuna am Samstag gegen Werder Bremen – für Impfwillige bereitstehen. Für die Impfungen werden alle zugelassenen Vakzine der verschiedenen Hersteller genutzt.

Dass sich Bürger nur noch kostenpflichtig testen lassen können, damit eventuell die Impfquote steigt, wird von Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) derweil abgelehnt: „Wir haben alle ein hohes Interesse daran, dass sich viele Menschen testen lassen, insofern sollten wir das weiterhin so niederschwellig wie möglich anbieten.“ Dass für Einschränkungen weiterhin vom Land nur auf die Inzidenz geschaut wird und nicht auch andere Faktoren eine Rolle spielen, wird von Keller bedauert. In der vergangenen Woche hatte er appelliert, dass auch die Krankenhausbelastung und die Schwere der Erkrankungen in die Bewertung miteinfließen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag nach 37 neuen Infektionen bei 41,6 (Vortag: 42,5). Laut der Information des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind aktuell rund 380 Personen in Düsseldorf infiziert. Von ihnen werden 17 in Krankenhäusern behandelt, davon drei auf Intensivstationen. Von den Neu-Infizierten haben etwa 90 Prozent keinen vollständigen Impfschutz. Bei Infizierten mit Impfschutz soll es keinen schweren Verlauf geben.