Stockende Vertragsverhandlungen Düsseldorfer Schulen wollen Uni-Hallen wieder für den Sport nutzen

Düsseldorf · Die Verhandlung über eine Hallennutzung stagniert. Für die Schüler bedeutet das lange Wege zum Unterricht.

Für den Schulsport müssen die Schüler des Heinrich-Hertz-Kollegs derzeit auf drei verschiedene Standorte ausweichen.

Für den Schulsport müssen die Schüler des Heinrich-Hertz-Kollegs derzeit auf drei verschiedene Standorte ausweichen.

Foto: dpa/Soeren Stache

Lehrer und Schüler im Speckgürtel südlich der Innenstadt appellieren an die Heinrich-Heine-Universität, die am Vormittag meist leer stehenden Sporthallen auf dem Uni-Gelände für den Sportunterricht der Schulen bereitzustellen. Der Grund: Derzeit müssen beispielsweise Schüler des Heinrich-Hertz-Berufskollegs mangels eigener Hallen-Kapazitäten auf andere Standorte ausweichen. „Eine solche Busfahrt dauert in der Regel mindestens 25 Minuten, manchmal müssen die Schüler zweimal umsteigen und die Materialien in den Ausweichhallen sind oft dürftig. Die Qualität des Unterrichts leidet enorm“, sagt Ingo Knappe, der am Heinrich-Hertz-Berufskolleg Sport und Wirtschaft unterrichtet.