Debatte um Neubau in Düsseldorf Opern-Chefs warnen vor Betriebsausfällen

Düsseldorf · Intendant und Direktorin wenden sich gegen weitere Verzögerungen des Neubau-Verfahrens. Die marode Haustechnik sei ein Risiko.

 Generalintendant Christoph Meyer und die Geschäftsführende Direktorin Alexandra Stampler-Brown auf der Bühne des Opernhauses. Sie wenden sich gegen eine längere Nutzung des maroden Theaterbaus.

Generalintendant Christoph Meyer und die Geschäftsführende Direktorin Alexandra Stampler-Brown auf der Bühne des Opernhauses. Sie wenden sich gegen eine längere Nutzung des maroden Theaterbaus.

Foto: Uwe-Jens Ruhnau

Die Führung der Deutschen Oper am Rhein appelliert an den Stadtrat, am Zeitplan für den Neubau der Oper festzuhalten. Die aktuelle Verschiebung der Ratsentscheidung von Anfang Mai auf Ende Juni sei noch vertretbar, eine erneute Verzögerung beim Votum über den Architektenwettbewerb und die Ersatzspielstätte aber nicht ratsam. „Die Probleme mit der Haustechnik hängen wie ein Damoklesschwert über uns“, sagt die Geschäftsführende Direktorin Alexandra Stampler-Brown. Schon jetzt seien Ausfälle möglich, die zu einem Betriebsstopp von bis zu einem Jahr führen könnten. „Die Uhr tickt“, sagt Generalintendant Christoph Meyer zum Zustand des Theaterbaus an der Heinrich-Heine-Allee.