Fördergelder für Düsseldorfer Stadtteile Neue Anlaufstelle für Bürger in Rath und Mörsenbroich

Düsseldorf · In die beiden Stadtteile sollen erneut Fördergelder fließen. Zwei Quartiersmanager und eine Architektin werden bei der Umsetzung von Projekten helfen.

(Red) Viele engagierte Einrichtungen und Bürger sowie die lokale Politik und die Stadtverwaltung haben sich in den letzten Jahren für eine zweite Förderphase in Rath/Mörsenbroich stark gemacht. Anfang des Jahres wurden zwei externe Büros beauftragt, um erste Projekte aus dem im Mai 2023 beschlossenen „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) Rath/Mörsenbroich – Mitten am Stadtrand“ umzusetzen.

Das Quartiersmanagement wird ausgeübt von dem Planungsbüro „S.T.E.R.N. GmbH“, das in zahlreichen Stadterneuerungsprozessen seit mehr als 35 Jahren tätig ist. Die neuen Quartiersmanager vor Ort sind Philipp Tatan und Maik Schumacher. Das Quartiersmanagement ist Anlaufstelle und übernimmt verschiedene Aufgaben wie die Umsetzung des Verfügungsfonds, aus dessen Mitteln Bürger und Träger stadtteilbezogene Projekte wie beispielsweise Begegnungsfeste finanzieren können. Das Büro wird zudem Bürgerbeteiligungen bei anstehenden Bauprojekten organisieren. Die Öffentlichkeitsarbeit und Information über die laufenden Projekte in Rath/Mörsenbroich ist auch eine zentrale Aufgabe.

Nathalie Unger vom Büro „anderswo.studio“ ist als Quartiersarchitektin beauftragt. Sie wird sich um die Umsetzung des Hof- und Fassadenprogramms kümmern und für lokale Eigentümer da sein. Die Quartiersarchitektin informiert Eigentümer unter anderem über städtische Förderprogramme und berät zu weiteren relevanten Themen rund um die Immobilie.

Die Quartiersarchitektin und das Quartiersmanagement werden intensiv zusammenarbeiten und in regelmäßigem Austausch mit dem Stadtplanungsamt stehen. „Die gelungene Fortschreibung der ersten Förderphase ist ein wichtiger Schritt für lebendige und lebenswerte Stadtteile in Düsseldorf und ein gutes Beispiel für die integrierte Arbeit der Quartiersentwicklung“, sagt die Baudezernentin Cornelia Zuschke. Beide Büros sind voraussichtlich ab dem Frühsommer regelmäßig im Stadtteil präsent. Ein geeignetes Ladenlokal für regelmäßige Sprechstunden wird gerade gesucht.

Die wichtigsten anstehenden Aufgaben sind die Kontaktaufnahme zu den bereits aktiven Menschen und Trägern im Stadtteil, das Etablieren des Verfügungsfonds und des Hof- und Fassadenprogramms. Eine Vorstellung der Büros in der Bezirksvertretung 6 ist spätestens für Ende April geplant. Die beauftragten Büros starten mit einer Kontaktaufnahme zu lokalen Engagierten und mit einer Ortsanalyse. Beide sind mit der Planung erster Veranstaltungen zur Beteiligung von Bürgern und lokalen Akteuren zu städtebaulichen Projekten des ISEKs befasst. Das Stadtteilteam ist über die Mailadresse [email protected] zu erreichen.

(RP)
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