Düsseldorf: Kupfergeld in Spendenbox werfen

Die gute Tat : Kupfergeld in Spendenbox werfen

Auch mit Kleingeld kann man Menschen in Not helfen.

Was ist eigentlich aus der Diskussion geworden, dass die Kupfermünzen abgeschafft werden sollen? Es gibt mindestens einen guten Grund sie im Zahlungsverkehr zu belassen, denn sie sind ähnlich wie die Pfandbons am Getränkeautomaten eine Möglichkeit, im Alltag zu helfen. Ein-, Zwei- und Fünf-Cent-Münzen sammelt man ja eher, als dass man sie nutzt, weil es mit Karte oder Scheinen schneller geht und weil man sich ja doch ganz gerne die Peinlichkeit erspart, an der Kasse mühsam den gewünschten Betrag zusammen zu zählen, um dann festzustellen, dass es nicht ganz reicht, dafür aber die Schlange hinter einem merklich länger geworden ist. Und so wachsen die Bestände im Geldbeutel oder auf dem Möbelstück, auf dem die Bestände abgelegt, wenn man Geldbeutel ausräumt. Menschen, die in der Stadt mit Sammeldosen oder Bechern um Spenden bitten, möchte man nicht mit Kleinstbeträgen und/oder Gewicht der Münzen beleidigen, die Lösung steht zum Beispiel an der Kasse in Fast-Food-Restaurants. In die symbolisch geformten Dosen passt so viel Kupfergeld, dass am Ende ein guter Betrag herauskommt – und man kann dort auch einwerfen, ohne etwas bestellen zu müssen. Haben wir extra getestet.

wz.de/diegutetat

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