„Schande für Düsseldorf“ Kritik an pro-palästinensischem Protestcamp an der Heine-Uni

Düsseldorf · Die Jüdische Gemeinde, aber auch Studierende verurteilen ein pro-palästinensisches Protestcamp an der Uni Düsseldorf scharf.

Das Protestcamp wurde auf einem Plateau an der Uni errichtet – mit Zelten und palästinensischen Flaggen. Die Polizei kündigte an, „durchgehend vor Ort präsent“ zu sein.

Das Protestcamp wurde auf einem Plateau an der Uni errichtet – mit Zelten und palästinensischen Flaggen. Die Polizei kündigte an, „durchgehend vor Ort präsent“ zu sein.

Foto: Semiha Ünlü

Ein pro-palästinensisches Protestcamp auf dem Campus der Uni Düsseldorf sorgt für Aufruhr: Die Jüdische Gemeinde verurteilt die Aktion „auf das Schärfste“, wie es in einem Post auf Instagram heißt. „Diese Protestcamps sind, wie wir es aus der Vergangenheit wissen, im Kern antisemitisch und antiisraelisch, denn sie delegitimieren das Existenzrecht Israels“, heißt es dort. Und: „Solange Studierende den ,Widerstand in Palästina ehren‘, können jüdische Studierende nicht angstfrei ihre Universität besuchen. Und das im Jahre 2024 – eine Schande für Düsseldorf.“