Düsseldorf: Kreatives bei der Handwerkskammer

Handwerkskammer : Kreatives bei der Handwerkskammer

Europäische Tage des Kunsthandwerks bieten noch bis zum 14. April eine Übersichtsschau.

Mit der Ausstellung zu den „Europäischen Tagen des Kunsthandwerks“, die am Sonntag in der Handwerkskammer eröffnet wurde, dürfe man sich in Düsseldorf als Teil eines europäischen Gemeinschaftsprojektes fühlen, so Kammerpräsident Andreas Ehlert vor einigen hundert Besuchern der Vernissage. Und das sei auch deshalb von großem Wert, weil „Europa“ in einem positiven Kontext Schlagzeilen mache: „Davon kann man sich mit Blick auf die kommende Europawahl am 26. Mai gar nicht genug wünschen.“

Die „Europäischen Tage des Kunsthandwerks“ wurden 2002 auf Initiative des französischen Handwerkministeriums in Frankreich ins Leben gerufen und finden mittlerweile in jedem Frühjahr in 21 Ländern statt. Über die Partnerschaften der französischen und deutschen Handwerkskammern kam die Idee nach Deutschland und erfreut sich auch hier seit der Premiere 2014 stetig wachsender Beteiligung und Beliebtheit. Für die Handwerksorganisationen ist das Ereignis eine Gelegenheit, Kunsthandwerk vor Ort zu fördern und für handwerkliche Kultur zu werben.

 Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Vielfalt von Kunsthandwerk und Design zu begeistern und den Erfahrungsaustausch untereinander zu fördern. Kunsthandwerker können außerdem neue Kunden ansprechen und potenziellen Nachwuchs für ihr Handwerk interessieren.

Hochwertiges Kunsthandwerk von 50 Ausstellern aus NRW

Erstmals beteiligt sich in diesem Jahr das Kreativhandwerk aus Nordrhein-Westfalen an den europäischen Kunsthandwerkstagen und präsentiert in einer Übersichtsschau und Verkaufsausstellung bis zum 14. April in der Handwerkskammer Düsseldorf hochwertiges Kunsthandwerk von rund 50 Ausstellern. Zu Gast sind auch zwei russische Kunsthandwerkerinnen aus Nowgorod.

Die Aussteller kommen aus allen Teilen NRWs und zeigen ausgefallene Objekte aus Holz, Keramik, Metall oder Glas sowie Textilkunst und Schmuckdesign. Oder wie Kammerpräsident Ehlert es ausdrückt: „Eine schöne Analogie zu dem Europa, das ich mir wünschen würde: individuell, vielfältig, mit gemeinschaftlicher Ausstrahlung, in einem Haus!“

Ausstellung: bis 14. April, täglich von 10 bis 18 Uhr.

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