Verkehr in Düsseldorf Keine Verkehrsprobleme durch das neue Baugebiet Verweyenstraße

Düsseldorf · Noch befindet sich das neue Wohnquartier im Bau. Die Politik will aber wissen, wie zukünftig die zusätzlichen Verkehre verträglich abgewickelt werden können.

 Die ehemalige Rheinbahnsiedlung wird 2024 abgerissen.

Die ehemalige Rheinbahnsiedlung wird 2024 abgerissen.

Foto: Endermann, Andreas (end)

Ende des Jahres wird der erste Bauabschnitt des neuen Wohnquartiers Verweyenviertel, der sich entlang der Alte Landstraße erstreckt, fertiggestellt. 60 Wohnungen, die öffentlich gefördert oder preisgedämpft sind, wurden dort von der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft (DWG) geschaffen. Sie sollen zum Jahreswechsel bezogen werden.

Dort finden vor allem Dingen die Mieter der angrenzenden ehemaligen Rheinbahnsiedlung ein neues Zuhause, da diese Siedlung ab März 2024 abgerissen wird. Danach will die DWG Mitte 2024 den zweiten Bauabschnitt starten, der weitere 68 öffentlich geförderte und preisgedämpfte, aber auch frei finanzierte Wohnungen umfasst. Ein besonderes Augenmerk bei dem Projekt liegt auf dem Erhalt des vorhandenen Baumbestandes. Vorgesehen sind neben umfangreichen Grünflächen samt Spielplätzen ein begrünter Innenhof.

Die Neugestaltung der ehemaligen Rheinbahnsiedlung und der damit verbundene Abriss der 112 bestehenden Wohnungen wurden beschlossen, da eine Sanierung nicht wirtschaftlich ist. Die Gebäude aus den Jahren zwischen 1946 und 1966 weisen erhebliche Mängel auf und entsprechen hinsichtlich der vorhandenen Wohnungsgröße, der Grundriss-Einteilung sowie des energetischen Standards nicht mehr den heutigen Ansprüchen.

Die Grünen in der Bezirksvertretung 5 machen sich Gedanken, ob die zusätzlichen Verkehre, die durch die Bewohner der neuen Wohnungen entstehen werden, verträglich abgewickelt werden können. Die Verwaltung teilt diese Sorge allerdings nicht. „Mit Umsetzung des Bebauungsplanes geht nur eine geringe Erhöhung der heute im Bestand bereits vorhandenen Wohneinheiten einher. Die etwa 80 neuen Wohneinheiten erzeugen etwa 250 Kfz-Fahrten am Tag (Bewohner, Besucher, Wirtschaftsverkehr)“, teilt die Stadt mit. Üblicherweise entfielen etwa 10 Prozent des täglichen Verkehrs auf die Spitzenstunden. „Somit ergeben sich 13 zusätzliche Fahrten in der jeweiligen Morgen- und Abendspitze“, erklärt die Verwaltung.

Der neben dem Wohnquartier liegende Kreuzungsbereich Arnheimer Straße/Kalkumer Schlossallee ist zurzeit mit etwa 12.000 Kfz-Fahrten pro Tag belastet. „Folglich ist insgesamt nur mit einem geringen Verkehrszuwachs zu rechnen, der keine nennenswerten Auswirkungen auf die zukünftige Verkehrsbelastung und die Leistungsfähigkeit des angrenzenden Straßennetzes haben wird“, erläutert die Verwaltung weiter. Änderungen im Knotenpunkt Alte Landstraße/Kalkumer Schlossallee seien deshalb auch nicht vorgesehen.

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