Düsseldorfer Handwerkskammer hatte eingeladen Ein Sommerfest im Zeichen der Euro 2024

Düsseldorf · Zum Sommerfest der Handwerkskammer Düsseldorf kamen viele bekannte Gesichter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Zu den Themen zählten neben Fachlichem auch die Europawahl und Fußball.

  Birgitta Kubsch-von Harten (Arbeitsagentur), OB Stephan Keller (CDU), Kammerpräsident Andreas Ehlert, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (v.l.)

Birgitta Kubsch-von Harten (Arbeitsagentur), OB Stephan Keller (CDU), Kammerpräsident Andreas Ehlert, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (v.l.)

Foto: HWK DUS

Schon die Deko war voll auf Fußball eingestellt: grün-weiße Servietten mit Taktikplan auf den Stehtischen, Bonbons in Fußballoptik. Und vom Kuppeldach über dem Parkdeck der Handwerkskammer Düsseldorf am Georg-Schulhoff-Platz hingen am Donnerstagabend Papierkränze aus grünem Seidenpapier mit Fußballschuhen und -bällen als Motiv. Denn dort feierten auf Einladung von Kammerpräsident Andreas Ehlert rund 300 Gäste das traditionelle Sommerfest.

Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) traf auf NRW-Umweltminister Oliver Krischer (Grüne), der Düsseldorfer IHK-Vizepräsident Marcel Abel auf Stadtwerke-Chef Julien Mounier, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (CDU) auf Sigrid Wolf vom Deutschen Gewerkschaftsbund. Zwischen Spezialitäten vom Grill, die Fleischer Borghs aus Straelen mit seinem Team zubereitete, und einem Bier der Geilings Bräu aus Kamp-Lintfort, plauderte CDU-Ratsherr Rolf Tups mit Elektroinstallateur- und Obermeister Kai Hofmann. Ökonomie-Professor Justus Haucap kam ins Gespräch mit Verwaltungsgerichts-Präsident Andreas Heusch und mit Andreas Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer.

Für Maria Kofidou, Geschäftsführerin Düsseldorf Congress, im leuchtenden sonnig-gelben Outfit und Wolfgang Rolshoven, Düsseldorfer Jonges (sportlich mit Fahrrad unterwegs, aber wie immer im Anzug mit Weste) gab es ein Hauptthema: die Fußball-EM, gepaart mit der festen Überzeugung, dass Deutschland den Titel holen wird. Zum Anheizen der Stimmung versuchte sich dann auch so mancher der gutgelaunten Gäste beim Kicker-Spiel oder Torwand-Schießen.

Traditionell feiert die Handwerkskammer ihr Sommerfest stets nach vorangegangener Vollversammlung. Dieses höchste beschlussfähige Organ der Interessenvertretung besteht aus 90 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, ein Drittel repräsentiert Arbeitnehmer, der Rest sind Arbeitgeber. Bei der Sitzung am Donnerstag standen auf der Tagesordnung die Migration verbunden mit dem Wunsch die Bürokratie-Hürden endlich abzubauen, um so mehr Auszubildende und Mitarbeiter gewinnen zu können. Gleiches gelte für die Baupolitik, so Präsident Ehlert. Empört zeigten sich etliche Mitglieder der Vollversammlung über das jüngst bekanntgewordene Ansinnen der Industrie nach einem staatlichen milliardenschweren Sondervermögen.

Breit diskutiert wurden auch der Ausgang der Europawahl und die Chancen der Handwerkskammer, insbesondere junge Menschen für die Demokratie zu begeistern. „Wir werden demnächst dazu einen klaren Beschluss fassen“, kündigte Andreas Ehlert an.