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Düsseldorf: Halloween-Umzug durch die Paulsmühle in Benrath

Stadt und Bundes-Immobliengesellschaft verhandeln über Verkauf :  Jecken planen Halloween-Umzug

Die Paulsmühler Jecken planen mehrere Veranstaltungen für die nächsten Monate.

Trotz der corona-bedingten Pause aller Veranstaltungen der Paulsmühler Jecken in dem vom Verein genutzten Bunker an der Paulsmühlenstraße waren die Mitglieder in den vergangenen Wochen und Monaten sehr aktiv. So laufen bereits die Planungen für eine große Rockabilly-Party am 11. September mit einer Liveband und den besten Songs der 50er und 60er Jahre. Der Vorverkauf ist aber noch nicht gestartet.

Doch obwohl jetzt gerade erst der Sommer vor der Tür steht, sind die Paulsmühler Jecken schon bei der Vorbereitung für Termine in der dunklen Jahreszeit. So fängt das Wagenbau-Team, das sich normalerweise um den Karnevalswagen kümmert, jetzt mit den Vorbereitungen für die „Kinder-Halloween-Party“ an, wie Vereinsvorsitzender Michael Geier berichtet. Im vergangenen Jahr kamen die Paulsmühler Jecken wegen der Pandemie und den geltenden Auflagen zu den Kindern in der Paulsmühle und verteilten Süßigkeiten. Geier: „Wir haben so viele positive Rückmeldungen bekommen, dass wir uns dazu entschlossen haben, dieses Jahr einen kleinen Kinder-Halloween-Umzug durch die Paulsmühle zu machen.“

Die Corona-Zeit hat der Verein aber auch dazu genutzt, die in der Pauslmühle ansässigen Kitas und die Grundschule mit zu unterstützen, soweit es die finanziellen Möglichkeiten zugelassen haben. Den Bambinis vom VfL Benrath wurde ein Trikot-Satz gespendet.

Parallel dazu hat der Verein eine Patenschaft für das evangelische Kinderheim in Hilden übernommen. Michael Geier: „Wir bringen jede Woche Mittwoch frische Lebensmittel zu den Kindern.“ Aber auch im und am Kinderheim sollen in der Zukunft einige Projekte angepackt werden: So benötigen die Kinder Sitzgelegenheiten und einen großen Sonnenschirm für den Außenbereich und ein kleiner Hühnerstall muss gebaut werden. Die Paulsmühler Jecken haben für diese Aktivitäten eine extra Spendenkonto angelegt.

Während das Vereinsleben der Jecken also alles andere als brach darniederlag, ist es beim Verkauf des Bunkers noch nicht weitergegangen. Nach wie vor seien Stadt und die Bundesimmobilien-Gesellschaft noch in Verhandlungen, teilt Geier mit. Geplant ist, dass die Stadt das Gebäude anschließend an Andreas Knapp von KüssdenFrosch veräußert, der den Bunker als eine Art Stadtteilzentrum laufen lassen will. Hauptnutzer sollen die Paulsmühler Jecken sein.