Am 27. November in Düsseldorf Nächster verkaufsoffener Sonntag soll besser laufen

Düsseldorf · Die Sonntagsöffnung vor gut zwei Wochen in Düsseldorf war kein Erfolg, viele Händler waren abgetaucht. Beim nächsten Mal Ende November soll es besser laufen. Wie dies geschehen soll.

Der verkaufsoffene Sonntag zur K-Messe war ein Flop. Vor allem auf der Kö machten viele Händler nicht mit.

Der verkaufsoffene Sonntag zur K-Messe war ein Flop. Vor allem auf der Kö machten viele Händler nicht mit.

Foto: dpa/Malte Krudewig

Nach dem vergangenen verkaufsoffenen Sonntag mit vielen geschlossenen Geschäften und mäßigen Besucherzahlen soll am 27. November zum Weihnachtsmarkt vieles besser werden. Das Forum Stadt-Marketing als Zusammenschluss unter anderem von IHK, Handelsverband und den Interessensgemeinschaften Altstadt, Königsallee und Schadowstraße kündigt in Kooperation mit Düsseldorf Tourismus eine Kampagne an. Sie soll zusätzlich zur Weihnachtsmarkt-Kommunikation aus der Region und auch den Niederlanden Besucher nach Düsseldorf ziehen. Genaueres berichtet der Handelsverband am Mittwoch. Beim vergangenen Termin vor zwei Wochen mit geöffneten Geschäften in der City an einem Sonntag waren vor allem an der Königsallee zahlreiche Geschäfte geschlossen geblieben, mehr als 30 waren es allein auf der östlichen Seite. Die Interessengemeinschaft Königsallee hatte zuvor bei Facebook ein erholsames Wochenende gewünscht, aber nicht auf die geöffneten Geschäfte hingewiesen. Bei der Mitgliederversammlung der IG Kö am Dienstag wies Geschäftsführer Hans Meijers auf den Frust vieler Händler nach den erfolgreichen Klagen der Gewerkschaft Verdi gegen Sonntagsöffnungen hin. „Da wurde Personal und Werbung organisiert und dann war kurz vor dem Termin alles für die Tonne.“ Jetzt aber müsse es einen Appell für gemeinsame Geschlossenheit geben, es gehe zudem um ein umsatzstarkes Wochenende. Laut Meijers sind die Sonntagsöffnungen für den Handelsstandort wichtig, für die großen Kaufhäuser seien sie wegen der Frequenz jedoch relevanter als für die Anbieter von Luxus-Marken. Andreas Rebbelmund (Breuninger) resümierte unter dem Strich ein „schwieriges Bild“ für die Händlerschaft in einer attraktiven Stadt, wenn ein verkaufsoffener Sonntag, den Verdi nicht beklage, nicht breit genutzt werde und auf der Kö nur drei Geschäfte auf hätten. „Das ist für uns selbst peinlich.“