Blaulichteinsätze in Düsseldorf Surfer auf dem Rhein gemeldet - Großeinsatz der Rettungskräfte

Düsseldorf · Polizei und Feuerwehr hatten an den Weihnachtstagen etwas mehr zu tun als im Vorjahr.

 Zu einem Großeinsatz kam es auch für die Feuerwehr.

Zu einem Großeinsatz kam es auch für die Feuerwehr.

Foto: Christoph Schroeter

Polizei und Feuerwehr mussten an den Weihnachtstagen einige Male öfter ausrücken als im Vorjahr. Von Sonntag um 18 Uhr bis Dienstag um 8 Uhr waren 544 Einsätze (2022: 517) zu bewältigen. Auch ein besonders ungewöhnlicher Fall war dabei, der zudem viele Polizisten und Feuerwehrleute in Atem hielt.

Am Montag, dem ersten Weihnachtsfeiertag, meldete um 16.28 Uhr ein Zeuge einen Surfer auf dem Rhein auf Höhe des Fleher Deichs. Wie die Polizei mitteilt, stellte sich letztlich aber heraus, dass es sich lediglich um ein Surfbrett gehandelt hatte, das sich aus nicht geklärter Ursache auf dem Rhein selbstständig gemacht hatte. Eine Person im Rhein war nicht vorgefunden und niemand verletzt worden.

Dennoch war der Einsatz aufwendig und dauerte mehr als anderthalb Stunden. Ein Rettungshubschrauber überflog das Gebiet, auch das Feuerwehrboot war unterwegs. Streifen der Polizei hatten sich stromabwärts auf den Brücken postiert, um eine mögliche Person im Strom zu sichten.

Polizei musste 23 Mal
Streitereien schlichten

An Heiligabend ab 18 Uhr war die Polizei 84 Mal vor Ort gefragt (2022: 92 Mal). Die Zahl der Einsätze am 1. Weihnachtstag war mit 367 höher als im vergangenen Jahr (2022: 355). Das galt auch für die Zeit bis zum Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertags (8 Uhr) mit noch einmal 93 (2022: 70). Zum Vergleich: Normalerweise bearbeitet die Leitstelle der Polizei pro Tag um die 700 Einsätze.

Erfreulich: Es wurde offenbar etwas weniger heftig gestritten an Weihnachten. In 23 Fällen (2022: 31) mussten die Polizistinnen und Polizisten aus diesem Grund schlichtend eingreifen. Zudem wurden die Beamten wie im Vorjahr nur zu einer Schlägerei gerufen und nahmen mit 14 Anzeigen wegen Körperverletzung drei weniger als 2022 auf.

In 17 Fällen (2022: 22) lautete laut Polizei zudem das Einsatzstichwort „Randalierer“. Fünf Männer (2022: neun) verbrachten einen Teil der Weihnachtszeit im Polizeigewahrsam. Die Beamtinnen und Beamten der Kriminalwache wurden zu 23 Einbrüchen (2022: 25) gerufen.

Des Weiteren verzeichnete die Polizei Verkehrsunfälle mit vier Verletzten, die im vergangenen Jahr nicht zu beklagen gewesen waren. Insgesamt kam es an den Feiertagen zu 35 Unfällen (2022: 28).

Einiges los war auch auf den Autobahnen rund um Düsseldorf. Die Beamtinnen und Beamten der Autobahnpolizei mussten 225 (2022: 267) Mal ausrücken. Dabei mussten sie 49 Unfälle (2022: 18) aufnehmen, bei denen vier Personen (2022: acht) verletzt wurden.

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