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Düsseldorf: Fünf Fitness-Trends als Vorsätze für das neue Jahr

Gute Vorsätze : Vorsätze für das neue Jahr: Fünf Fitness-Trends

Wie man in Kursen Kalorien verbrennen kann, zeigen wir an fünf Beispielen. Auch der Fun-Faktor spielt bei der Auswahl eine Rolle.

Pünktlich zum Jahresbeginn sind sie da, die guten Vorsätze: Gesünder leben, mehr Sport und auf die Ernährung achten, sind dabei die Top Drei auf der To Do-Liste. Die Fitness-Branche verzeichnet wenig überraschend im ersten Quartal eines Jahres die höchsten Zuwachszahlen. Doch ebenso schnell sind die guten Vorsätze Schnee von gestern. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass es nicht die richtigen Aktivitäten waren, der Spaß fehlte oder das gesetzte Ziel zu hoch war. Wir haben fünf Trends unter die Lupe genommen, die ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und den Fun-Faktor nicht aus den Augen verlieren.

Aqua Floatfit und HIIT Das effektive Workout für Wasserfans ist einer der neusten Fitnesstrends. HIIT steht dabei für High Intensity Interval Training. Das „hochintensive Intervalltraining“ wird dabei auf luftgefüllte Matten (so genannten Aquabases) ins Wasser verlegt. Die verschiedenen Übungen stärken gelenkschonend die Tiefenmuskulatur und wirken sich positiv auf den Gleichgewichtssinn aus. Denn es ist gar nicht so leicht, bei den zum Teil aus dem Crossfit entlehnten Positionen die Balance zu halten. Wer bereits Erfahrungen mit Crossfit oder vergleichbaren Körpertrainings hat, kann hier punkten. Allerdings ist auch eine gute Kondition von Vorteil, denn es geht ums Durchhalten. Dafür stellt sich recht schnell ein Erfolg ein. Trainiert wird in Bade- und eng anliegender atmungsaktiver Sportbekleidung, die nass werden kann, ohne zu beschweren.

Beim Taiko-Trommeln werden Koordination, Gedächtnis und die körperliche Fitness trainiert. Einmal im Jahr stellen die einzelnen Gruppen die gelernten Stücke bei einem Schülerfest vor. Foto: ja/Rafael Zimmermann

Aqua Floatfit-Kurse bieten neben Fitnessketten wie Holmes Place und FitnessFirst (Mitgliedschaften für Kursteilnahme sind erforderlich) auch das Hallenbad Rheinbad und das Familienbad Niederheid an. Eine Zehnerkarte kostet 86,40 Euro (ermäßigt 72 Euro). Derzeit laufen bereits Kurse bis Mitte Februar. Anmeldung unter:

baeder-duesseldorf.de

Taiko Die hohe Kunst des japanischen Trommelns verbindet Körper, Geist und Seele. Die dabei eingenommenen Haltungen stärken nicht nur Rücken- und Bauchmuskulatur, sondern auch Bauch, Beine und Po. Die in Gruppen einstudierten Trommelstücke schulen sowohl die Koordination als auch das Gedächtnis, denn die Abläufe werden mündlich und durch Anleitung von Trainern erlernt. Beim Taiko geht es um das Erreichen langfristiger Ziele. Zum Beispiel, die erlernten Stücke beim jährlichen Schülerfest den anderen Gruppen vorzuspielen. Für alle, die Spaß am Trommeln haben und gerne im Team trainieren. Vorwissen ist nicht erforderlich. Taiko-Trommeln und Stöcke werden gestellt.

In Düsseldorf gibt es mehrere Taiko-Angebote, beispielsweise in der Taiko Wadokyo Academy in Lörick (Basic Workshops kosten 60 Euro – Infos unter www.wadokyo.com) oder im Taiko Dojo in Niederkassel. Probetrainings sind im Taiko Dojo jederzeit möglich, Kursteilnahme 40 Euro mtl. (wöchentliches Training a 90 Min.), Anmeldung bei Yuko Kojima-Bauer per Mail: yuko.kojima@web.de.

Aroha - Tanzen wie die Maori Haka heißt der Kriegstanz der neuseeländischen Ureinwohner, der – neben Elementen aus dem Kung Fu und Tai Chi – das Cardio-Workout im 6/4-Takt (mit 130 Beats pro Minute) ausmacht. Die leicht nachvollziehbaren Bewegungsabläufe bringen nicht nur Bauch, Beine und Po in Form, sie sorgen auch für eine gelenkschonende Fettverbrennung und stärken das Herz-Kreislauf-System. Geeignet ist Aroha für jedes Alter. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Aroha-Kurse bieten derzeit in Düsseldorf der TSV Jahn 05 (www.tsv-jahn.de – ein kostenloses Probetraining ist jederzeit möglich) und der Sportverein ART Düsseldorf-Rath (www.art-duesseldorf.de). Ein Aroha-Kurs mit kostenloser „Schnupper-Teilnahme“ beginnt am 7. Januar.

Zumba Bewegen und Spaß haben – so wird das bereits 1990 von dem kolumbianischen Tänzer und Choreografen Alberto „Beto“ Perez entwickelte Trainingskonzept frei übersetzt. Es verbindet Elemente des Salsa, Samba und Merengue mit einem Power-Fitnessprogramm, bei dem jede Menge Kalorien verbrannt werden. Die 45- bis 60-minütigen Workouts stärken die Muskulatur, bringen den Körper in Form und fördern die Kondition. Vorkenntnisse sind nicht  erforderlich, aber hilfreich.

Zumba-Kurse bieten viele Fitnessketten und Tanzschulen an. Aber auch einzelne Zumba-Instruktoren wie Alexandra Ritter. Schnupperteilnahmen sind bei ihr jederzeit ohne Anmeldung möglich (10 Euro Teilnahmegebühr). Kurse gibt es bereits ab 35 Euro. Infos und Termine unter

alexandra-ritter.de.

Trampolin-Parcours 20 Minuten Trampolin-Springen können genauso trainingsintensiv sein wie eine 60 Minuten lange Joggingrunde. Das weiß auch die Nasa, deren Astronauten vor dem Flug ins All auf Trampolinen trainieren. Unter Anleitung kann man in Einzel- oder Gruppenstunden Ausdauer, Koordination, Balance und Muskelkraft verbessern. Das effektive Training bringt schnelle Resultate. Für den besonderen Kick sorgen Trampolin-Parcours, die allerdings zwar unter Aufsicht, aber ohne Trainingsprogramm absolviert werden können. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

60 Min. Trampolin sind beispielsweise in der Anlage von Jump Galaxy in Heerdt mit Trainer oder Trampolin-Parcours bei Superfly in Reisholz ohne Trainer für Erwachsene bereits ab 13 Euro zu haben. Zudem gibt es Familien- und Gruppenpreise. Sprungsocken kosten zusätzlich 2,50 Euro. Jump Galaxy bietet auch angeleitete Trainings und Kurse an, die wöchentlich oder monatlich gebucht werden können. Weitere Infos unter

jumpgalaxy.de

superfly.de