Düsseldorf: Erstes Sushi-Festival im Boui Boui Bilk

Sushi-Festival : Erstes Sushi-Festival im Boui Boui

Am Wochenende gibt es in Bilk viel zu der japanischen Spezialität zu entdecken. Besucher können auch einen Kurs zum Sushi-Meister absolvieren.

Sushi ist ursprünglich eine Konservierungsmethode für Süßwasserfische, die vor vielen Jahrhunderten entlang des südostasiatischen Flusses Mekong entwickelt wurde. Daraus hat sich eine japanische Spezialität entwickelt, die unglaublich vielfältig ist. Auf kalten, gesäuerten  Reis wird roher oder geräucherter Fisch gelegt. Varianten gibt es mit Nori, das ist gerösteter oder getrockneter Seetang, Gemüse, Tofu oder Ei. Sushi wird in der Regel in kleinen mundgerechten Stücken serviert und gilt als sehr gesund.

Am Wochenende haben die Liebhaber der japanischen Küche im Boui Boui in Bilk beim ersten Sushi-Festival die Möglichkeit, die Vielfalt dieser Speisen zu probieren. Doch es geht nicht nur um das Essen. Es werden noch viele weitere Aktionen angeboten. Auf die Idee, ein Sushi-Festival zu veranstalten kam Thimo Diener bei einem Besuch in Holland. „Dort ist das Konzept bereits sehr erfolgreich und ich war auf der Suche nach einer neuen Idee. Food-Festivals gibt es ja bereits eine Menge, aber der Shushi-Trend boomt ohne Ende.“ Zusammen mit dem holländischen Partner hat er das Konzept auf deutsche Verhältnisse zugeschnitten. Ein Überblick.

Schritte zum Sushi-Meister

In etwa 30 Minuten lernt man, wie man die einfachste Form des Sushi, die Maki-Rolle, herstellen kann. Dazu werden Algenblätter ausgelegt und darauf werden die Zutaten Reis, Avocado und Lachs verteilt. Das Ganze wird dann gerollt und in Scheiben geschnitten. „Es ist eine kleine Kunst, die Rollen so zu schneiden, dass sie nicht auseinanderfallen“, sagt Veranstalter Thimo Diener. Anschließend bekommt man auch eine Urkunde als Sushi-Meister.

Sushi und andere Spezialitäten

Sushi-Donat, Sushi-Pizza, Sushi-Burrito,Sushi-Burger, Crunchy-Fried-Suship der Sushi-Cake. Das sind alles Sushi-Spezialitäten, die man nur selten in einem Restaurant bekommt.  Außerdem gibt es noch andere japanische Spezialitäten zu probieren. Neben Nudel-Gerichten gibt es auch Poke. Dabei wird hawaiianische Tradition mit japanischen Einflüssen gemixt. Poke bedeutet in kleine Stücke geschnitten. Alles wird in eine Schüssel gegeben. Kombiniert wird aus drei Grundzutaten (die Basis ist Reis oder Salat). Darauf kommen Fisch, Fleisch oder Tofu, weiter geht es mit Obst und Gemüse und verschiedene Dressings, wie zum Beispiel Weißer-Pfirsich-Wasabi, Mango-Chilli oder Erdnuss-Koriander. zudme gibt es einen Ramen-Truck, der Nudelsuppen mit verschiedenen Einlagen anbietet.

Dessert

Zu einem leckeren Essen gehört natürlich auch noch ein Nachtisch. Die Freunde von Süßspeisen kommen bei Macha-Eis, eine Art Soft-Eis mit grünem Tee und den beliebten Bubble-Waffeln auf ihre Kosten.

Show

Alle drei Stunden wiederholt sich das Show-Konzept. Taiko ist für Japaner mehr als Trommeln. Taiko ist eine pulsierende Kraft, der Herzschlag des Lebens mit unglaublich viel Tradition. Der Trommel-Verein Akira Daiko wird dies unter Beweis stellen.

Aus Berlin kommt das Mitsune-Tiro. Die drei jungen Frauen spielen sie eine Mischung aus traditionellen japanischen Min‘yō (Volkslieder mit und ohne Gesang), modernem Shamisen-Repertoire und eigenen Kompositionen.

Eine Action-Show mit japanischen Schwertkämpfern gibt es ebenfalls zu bewundern. Sie zerschneiden Obst und Gemüse, während es durch die Luft fliegt.

Karaoke

Traditionell singen Japaner sehr gerne. Selbst dann, wenn sie es nicht können. Deshalb gibt es ein kleines Zelt, in dem die Besucher ihre Sangeskünste zum Besten geben können.

Sushi-Festival, Suitbertusstraße 149, Düsseldorf, Samstag und Sonntag von 12 bis 22 Uhr, Eintritt: 9,90 Euro im VVK, 10 Euro an der Tageskasse.

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