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Düsseldorf: Erste Anmeldezahlen für weiterführende Schulen liegen vor

Anmeldungen Schuljahr 2020/ 21 : Gymnasien: „Poth“ liegt bei Neuanmeldungen erstmals ganz vorne

In der erste Anmeldephase für das nächste Schuljahr legen auch „Görres“ und Luisen stark zu. Während die Gesamtschulen immer begehrter werden, wollen auf die sieben Hauptschulen zusammen nicht mal mehr 100 Kinder.

Der Ansturm auf die Gymnasien in Düsseldorf ist ungebrochen, auch wenn der Zuwachs bei den Neuanmeldungen für das nächste Schuljahr diesmal nur minimal ausfällt. Insgesamt 2243 Kinder wurden in der  ersten Anmeldephase für die nächste Klasse 5 an den städtischen Gymnasien registriert, vor einem Jahr waren es 2178. Schon jetzt ist klar, dass längst nicht alle Kinder an ihrer Wunschschule unterkommen werden, es wird wieder Umverteilungen geben. Hier die vorläufigten Ergebnisse im Detail nach Schulformen:

Gymnasien:  Erstmals bekommt das Gerresheimer Gymnasium Am Poth die meisten Anmeldungen in der ersten Phase, nämlich 195. Es verdrängt damit das „Humboldt“ als städtisches Wunschgymnasium Nummer 1, das von 202 auf 182 absackt.  Am stärksten zulegen kann das humanistische „Görres“ an der Kö, das in seinem Jubiläumsjahr (475 Jahre) auf 101 Erstanmeldungen kommt – nach 59 vor einem Jahr. Auch das benachbarte Luisen-Gymnasium hat sich stark erholt, springt von nur 33 auf 72 Neuanmeldungen. Signifikant zulegen können auch Comenius-, Leibniz-Montessori und das Geschwister-Scholl-Gymnasium von (143 auf 160); rückgängig sind die Zahlen dagegen am „Annette“ in Benrath (122 statt 155), am Max-Planck und am Wim-Wenders-Gymnasium (119 statt 139). Bei den privaten Gymnasien liegt das Theodor-Fliedner in Kaiserswerth bei 230, St. Ursula bei 167 Erstanmeldungen. Aber nur 40 Kinder wollen auf das jüdische Albert-Einstein-Gymansium.


Gesamtschulen: Auch sie werden immer begehrter, es gibt 976 Erstanmeldungen (Vorjahr: 918), wobei im letzten Jahr nur 754 Kinder aufgenommen werden konnten. Am meisten möchten auf Hulda Pankok (226), gefolgt von Dieter Forte (196); am wenigsten zur Stettiner Straße (97). Auch hier wird es also Umverteilungen geben müssen.


Realschulen: Zusammen verzeichnen sie in der ersten Phase 1114 Anmeldungen (Vorjahr: 1085). Am beliebtesten ist erneut die Georg-Schulhoff-Realschule (168) vor Werner-von-Siemens und der Realschule Golzheim. Nur 17 Kinder dagegen wollen an die Carl-Benz-Schule in Oberkassel, 34 sind es an der Luisenstraße.


Hauptschulen: Nur noch 99 Kinder melden sich jetzt an den sieben städtischen Hauptschulen zusammen an, vor einem Jahr waren es 110. Allerdings wurden dann tatsächlich 283 in die fünfte Klasse aufgenommen. Somit kann im August an jedem Standort wohl auch weiterhin mindestens eine fünfte Klasse gebildet werden.