Vermeintliche Korruption in Düsseldorf Der Skandal, der keiner war

Düsseldorf · Florian Dirszus verlor vor drei Jahren seinen Job bei der Stadt. Man einigte sich mit dem Schulbauexperten auf eine Abfindung, jetzt stellte auch die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ein. Nun äußert der 42-Jährige Kritik.

 Florian Dirszus (l.) mit Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bei einem seiner letzten öffentlichen Termine

Florian Dirszus (l.) mit Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bei einem seiner letzten öffentlichen Termine

Foto: Anne Orthen (orth)/Anne Orthen (ort)

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen stellvertretenden Leiter des Schulverwaltungsamts, Florian Dirszus, sind nach rund drei Jahren eingestellt worden. Es ging um den Verdacht der schweren Korruption (Bestechung und der Bestechlichkeit). „Endlich“, sagt der 42-Jährige im Gespräch. Es sei ihm ein Rätsel, warum dies so lange gedauert habe. Zwischenzeitlich sei in dem Verfahren über rund eineinhalb Jahre nahezu nichts passiert. Dirszus hatte schon vor drei Jahren von einer Hetzjagd auf seine Person gesprochen und sieht sich nun auch offiziell rehabilitiert.