Vorwürfe gegen Hirnchirurgen Ermittlungen gegen Ex-Klinikdirektor in Düsseldorf

Düsseldorf · Dem ehemaligen Leiter der Klinik für Neurochirurgie wird vorgeworfen, Einnahmen aus Selbstzahler-Leistungen in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben.

 Die Uniklinik genießt mit ihrer Neurochirurgie hohes Ansehen.

Die Uniklinik genießt mit ihrer Neurochirurgie hohes Ansehen.

Foto: Christoph Schroeter

Sein plötzliches Ausscheiden als Klinikdirektor hatte für Aufsehen gesorgt. Nun verdichten sich die Hinweise, dass die Düsseldorfer Uniklinik und Daniel Hänggi, früher Direktor der Klinik für Neurochirurgie, sich nicht im Guten trennten: Nach neusten Medieninformationen, stellte die Uniklinik Strafanzeige gegen den bekannten Hirnchirurgen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigt, dass Ermittlungen eingeleitet wurden: „Es besteht der Anfangsverdacht, der Beschuldigte habe entgegen einer mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf getroffenen vertraglichen Vereinbarung Einnahmen aus wahlärztlichen Behandlungen (Selbstzahler) für sich selbst vereinnahmt. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen könnten diese Gelder der Klinik zugestanden haben.“ Es gelte die Unschuldsvermutung.