Düsseldorf: Einfach mal mit dem Rad die Elbe lang

Die gute Tat : Einfach mal mit dem Rad die Elbe lang

Urlaub muss sein – aber man muss nicht immer fliegen.

Ob das eine gute Tat ist, mag jeder für sich selbst beurteilen. Doch man könnte durchaus so argumentieren, wenn man denn wollte: Wer Urlaub in Deutschland macht statt im Ausland, kann auf der Habenseite für sich verbuchen, dass nicht nur die Umwelt schont, sondern die heimische Tourismusindustrie fördert, den örtlichen Handel, die Gastronomie.

Und das nicht zu knapp, denn wer zum Beispiel mal mit dem Fahrrad den Elbe-Radweg – etwa von Hamburg Richtung Osten – unter die Reifen nimmt, will abends ja nicht unbedingt in der allerletzten Hütte absteigen. Da sucht man sich doch lieber eine gediegene bis gehobene Unterkunft, um das müde Haupt zu betten. Und vorher geht man auch nicht zum Imbiss um die Ecke, sondern in ein vernünftiges Restaurant, um sich ein bisschen verwöhnen zu lassen. Und um sich zu belohnen nach einer 80-Kilometer-Etappe, was aber weniger schlimm ist als es klingt. Schließlich ist die nordostdeutsche Landschaft eher flach als gebirgig ausgeprägt.

Beim Radeln durch manchmal praktisch unbewohnte Landstriche mit Blick auf den Fluss denkt man so bei sich, dass das doch schöner ist als irgendwohin zu fliegen.

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