Ein kleiner „Lost Place“ in Düsseldorf Die Geschichte des „Geisterhauses“ am Werstener Feld

Düsseldorf · Eine verfallene Villa am Friedhof steht zum Verkauf. Eine ehemalige Bewohnerin hat uns die Geschichte des „Geisterhauses“ erzählt.

Ein Blick auf das Haus in den 1980er-Jahren. Die orangene Fassaden-Farbe ist mittlerweile fast verblichen.

Ein Blick auf das Haus in den 1980er-Jahren. Die orangene Fassaden-Farbe ist mittlerweile fast verblichen.

Foto: privat

Im Jahre 1907 beschlossen die Bürger von Eller, ihre Verstorbenen künftig außerhalb der Siedlung beerdigen zu wollen. Eine knapp neun Hektar große Fläche am Werstener Feld wurde dazu auserkoren, als neue Ruhestätte der damals noch eigenständigen Gemeinde zu dienen. Dem Verwalter des neuen Friedhofs wurde dazu eine standesgemäße Villa errichtet, im verspielten Stil der Gründerzeit. Ein schönes Haus, das noch heute neben dem alten Haupteingang des Friedhofs am Werstener Feld steht. Und mit der Eingemeindung Ellers 1909 in den Besitz der Stadt Düsseldorf überging.